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Viel Positives – aber keine Punkte

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Mit einer von der ersten Minute an engagierten und kämpferischen Darbietung wussten die Düdingen Bulls am Samstag endlich wieder zu gefallen. Angefangen bei einem sicheren Torhüter Christof Von Burg, einer sattelfesten Abwehr und mit viel Lauffreudigkeit im Sturm mit den wirbligen Gottéron-Junioren Loïc Privet und Gaëtan Jobin erhielten sie mehrmals Szenenapplaus. Auch wenn schlussendlich der verdiente Punkt doch nicht ergattert werden konnte, so war diese Leistung doch vielversprechend für den weiteren Verlauf der Saison.

Schnelle und animierte Partie

Von Beginn weg entwickelte sich eine sehr schnelle und interessante Partie. Dabei waren die Sensler den Wallisern absolut ebenbürtig. Auch die äusserst treffsichere erste Linie der Gäste hatte man jederzeit problemlos im Griff. Bei beiden Teams versuchte man, den Gegner bereits früh in seinem Spielaufbau zu stören und so zu verhindern, dass die schnellen Angriffe mit vollem Tempo vorgetragen werden konnten. Mit harten, aber jederzeit fairen Zweikämpfen wurde versucht, die Pucks bereits früh zu ergattern. Das gelang besonders den Düdingern sehr gut, denn immer wieder erkämpften sie sich Pucks bereits im gegnerischen Verteidigungsdrittel und kamen so zu guten Möglichkeiten. Als in der 12. Minute für einmal Massimino durchbrach und alleine auf Hüter Von Burg losziehen konnte, war auch dieser zur Stelle und wehrte den Schuss gekonnt ab. Aber auch Düdingen hatte seine Möglichkeiten: Eine Minute vor Ende des ersten Drittels besass Matthieu Dousse eine hundertprozentige Chance, als er von Captain Michel Zwahlen vor dem Tor mustergültig bedient wurde, den Puck jedoch weit neben das Tor setzte.

Das zweite Drittel setzte nahtlos dort an, wo sich die beiden Teams zur Pause verlassen hatten: mit schnell vorgetragenen Angriffen, packenden Zweikämpfen und einigen prickelnden Tormöglichkeiten. Gegen Spielmitte bekamen plötzlich die Siderser mehr und mehr Oberhand, die Düdinger liessen sich immer weiter ins eigene Drittel zurückdrängen und kamen während mehreren Minuten kaum noch aus ihrem eigenen Drittel heraus. So musste Captain Zwahlen in der 25. Minute für seinen geschlagenen Hüter auf der Linie retten. Und wenig später musste Hüter Von Burg mehrmals eingreifen. Danach wurde jedoch ein Walliser auf die Strafbank geschickt, und das brachte die Bulls wieder in die Spur, auch wenn sie einmal mehr in Überzahl kein Tor zustande brachten. Etwas ärgerlich schliesslich aus Düdinger Sicht der erste Gegentreffer: Der Schiedsrichter hatte eine Strafe gegen sie angezeigt, Torhüter Christof Von Burg wehrte einen ersten Schuss noch ab, doch der Nachschuss von Topskorer Rimann fand den Weg an Freund und Feind vorbeikullernd ins Tor. Düdingen liess sich jedoch nicht beirren, und eine Minute vor Schluss zeigten sie, dass sie offensiv durchaus auch für Musik sorgen konnten: Herrlich, wie der Puck über Janick Holzer und Benjamin Bussard zu Topskorer Matthieu Dousse gelangte, der ihn gekonnt ins hohe Eck versenkte.

Der Bonus des Leaders

Die endlich etwas zahlreicher erschienenen Zuschauer brauchten auch im Schlussdrittel ihr Kommen nicht zu bereuen. Die Teams zeigten nämlich weiterhin ihr schnelles, gradliniges Hockey. In der 45. Minute gelang Von Burg einer dieser Big Saves, den Trainer Thomas Zwahlen von einem guten Torhüter erwartet: Er stoppte den völlig alleine gegen ihn losziehenden Victor Bonny mirakulös. Und in der 49. Minute gelang den Düdingern doch tatsächlich endlich wieder einmal ein Überzahltreffer: Zwei Sekunden vor Ablauf der Strafe schlenzte Sandro Thom von der blauen Linie den Puck zur erstmaligen Führung ins Tor.

Düdingen hatte danach das Spiel überraschenderweise gut im Griff, liess die Favoriten Mal für Mal auflaufen. Schade, dass der bis dahin relativ grosszügig pfeifende Schiedsrichter plötzlich eine strengere Linie anwandte und zuerst Matthias Jörg und wenig später auch Janick Holzer für ein Dutzendfoul auf die Strafbank schickte. Und die Walliser nahmen diese beiden Geschenke dankbar an: Zweimal war es Verteidiger Maxime Montanton, der unter den Augen seines Vaters, der Gottéron-Ikone Gil, nicht nur durch seine Statur auf sich aufmerksam machte: Er bereitete ein Tor vor und schoss eines selber.

Innert zwei Minuten waren die Düdingen Bulls so wieder auf der Verliererstrasse. Und in den Schlussminuten, als man durch eine Kompensationsstrafe noch zu sechst gegen vier Siderser antrat, wollte nichts Zählbares mehr gelingen.

Wieder etwas mehr Substanz

Gut gekämpft, dem Leader ebenbürtig und doch keine Punkte, für Trainer Zwahlen war es ein Wechselbad der Gefühle: «Das Team hat heute gut gespielt. Man hat gesehen, dass wir wieder an Substanz gewonnen haben. Aber im Moment läuft es in solch engen Spielen eben immer gegen uns.» Auch er ärgerte sich noch über die zwei strengen Strafen. «Wir Trainer hatten in der zweiten Pause noch darüber gesprochen, dass wir hofften, dass der Schiedsrichter nicht plötzlich seine Linie ändern und das Spiel beeinflussen würde. Leider bewahrheiten sich unsere Befürchtungen. Dass er dann auch noch eine Strafe zu unseren Gunsten kompensierte, machte das Ganze nicht wirklich besser.»

Telegramm

Düdingen – Siders 2:3 (0:0, 1:1, 1:2)

Eisbahn Sense-See. 416 Zuschauer. SR: Schober (Moser, Bachelut). Tore: 37. Rimann (Abreu De Nobrega, Massimino) 0:1; 40. Dousse (Bussard, Holzer) 1:1; 49. Thom (Maillard; Ausschluss Meyrat) 2:1; 54. Meyrat (Montandon, Heinimann; Ausschluss Jörg) 2:2; 56. Montandon (Impose, Heinimann; Ausschluss Holzer) 2:3. Strafen: 3-mal 2 Minuten gegen die Bulls, 4-mal 2 Minuten gegen Siders.

HC Düdingen Bulls: Von Burg; Nussbaumer, Zwahlen; Blanchard, Thom; Jörg, Bulliard; Dousse, Holzer, Bussard; Braichet, Schlapbach, Maillard; Roggo, Baeriswyl, Kessler; Chassot, Privet, Jobin.

HC Siders: Giovannini; Meyrat, Guyenet; Benoist, Wyniger; Montandon, Bitz; Schumann, Massy; Massimino, Rimann, Bonny; Impose, Heinimann, Abreu De Nobrega; Kyparissis, Maillard, Riat; Deveouassoux, Wyssen, Fellay.

Bemerkungen: Düdingen ohne die verletzten Fontana, Zaugg, Stettler, Knutti, Schmid, Tschanz, Perdrizat und Spicher. Bulls ab 59:22 ohne Torhüter. 60. Timeout Bulls.

Swiss Regio League: Seewen – Thun 2:6. Huttwil – Bülach 2:5. Wiki-Münsingen – Dübendorf 4:5 n.P. Düdingen – Siders 2:3. Valais Chablais – Basel 3:1. Star Forward – Chur 0:3. Rangliste: 1. Siders 22/48 (75:56). 2. Valais Chablais 22/47 (92:56). 3. Huttwil 22/46 (77:61). 4. Dübendorf 22/41 (76:60). 5. Wiki-Münsingen 22/36 (77:74). 6. Basel 22/32 (71:68). 7. Thun 22/31 (79:75). 8. Bülach 22/27 (73:79). 9. Düdingen 22/26 (49:79). 10. Seewen 22/25 (72:82). 11. Star Forward 22/19 (49:82). 12. Chur 22/18 (64:82).

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