Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

«Viele Branchen kennen keine Krise»

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Hannes Währer

«Das Ende der Talfahrt der Wirtschaft haben wir noch nicht gesehen», erklärte der Präsident des Gewerbevereins Murten und Umgebung, Peter Blatter, an der Generalversammlung (GV) vom Montag im Hotel Murten. Dennoch waren die Jahresberichte des Präsidenten und der Vorsteher der diversen Untergruppen des Gewerbevereins Murten und Umgebung nicht von Pessimismus geprägt.

«Der Binnenmarkt hat sich erstaunlich gut gehalten. In vielen Branchen herrscht keine Krisenstimmung. Zahlreiche Unternehmen haben volle Auftragsbücher und die Konsumentenstimmung ist positiv», sagte Präsident Blatter. Auch der Vorsteher der Baugruppe, Stefan Gutknecht, erklärte, man solle sich durch die Negativschlagzeilen nicht allzu sehr beeinflussen lassen. «In Murten und Umgebung ist schon lange nicht mehr so viel gebaut worden», so Gutknecht. Auch Andreas Aebersold, Obmann der Detaillistengruppe, stimmte kein Klagelied an, sondern rückte die jährlich steigenden Erfolge des Weihnachtsmarktes mit seinen «zehntausenden von Besuchern» in den Vordergrund.

Mit Genugtuung wurde gewürdigt, dass der Generalrat im Dezember eine Machbarkeitsstudie zum Projekt Parkhaus Berntorplatz gutgeheissen hatte. Aebersold bezeichnete die Lösung der Parkplatzfrage als «überlebenswichtig für Murtens Zentrum». Dank der «freiwilligen Arbeit des Vereins Standortentwicklung Murtenseeregion» habe man jedoch entscheidende Fortschritte erzielt, ergänzte Dominic Zuber, der die Gruppe Gastronomie vertritt.

An die Adresse der Politik richtete sich die Forderung Gutknechts von der Baugruppe, «dass die öffentliche Hand gerade jetzt nicht allzu sehr auf die Bremse steht und weitere Investitionen tätigt.» Positiv würdigte er jedoch die Auftragsvergabe an lokale Unternehmen beim Bau der Seniorenresidenz Beaulieu.

Innovation wird unterstützt

Im Gegenzug richtete Oberamtmann Daniel Lehmann einen Appell an die Innovationskraft der Gewerbler. Die Krisenbewältigung des Bundes habe mehr Gelder für die Neue Regionalpolitik freigesetzt: «Wer Projekte hat, soll sich an den Regionalverband See wenden.» Die Kriterien dafür seien nicht einfach zu durchschauen. Aber, erklärte Lehmann: «Projekte, die innovativ und nachhaltig sind und zudem Arbeitsplätze schaffen, können die Hürden bewältigen.»

Meistgelesen

Mehr zum Thema