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Viele Eltern sind aktuell müde, fragil oder dünnhäutig

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

«Ich bin Mutter von zwei Kindern – das grössere ist im Kindergarten, das kleinere in der Spielgruppe. Obwohl es uns allen gut geht und meine Kinder keine grossen Schwierigkeiten bereiten, fühle ich mich sehr müde. Eine Freundin hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass ich nicht mal mehr reagiere, wenn meine Tochter mich schlägt … Da habe ich realisiert, dass ich vielleicht etwas tun sollte.» J. P.

Es tönt so, als wären Sie sehr erschöpft. Vielleicht haben Sie sich so gut um Ihre Familienmitglieder gekümmert in den letzten Monaten, dass Sie selber etwas vergessen gegangen sind? Vielleicht können Sie jetzt etwas loslassen, weil Ihre Kinder das neue Schuljahr angefangen haben und ab und zu betreut sind? Oft spürt man die Müdigkeit erst dann, wenn man nicht mehr so viel «managen» und «tragen» muss, wenn man sich etwas entspannen kann.

Bei unserer Arbeit treffen wir im Moment besonders viele Eltern, die müde, fragil oder dünnhäutig sind. Warum auch immer, Sie sind ganz sicher nicht die Einzige. Oft getrauen sich Eltern nicht zu sagen, wenn sie erschöpft sind. Manche haben Angst, kritisiert zu werden, oder wissen nicht, dass es anderen auch so geht. Es gibt viele Eltern, die in einen Erschöpfungszustand geraten, und dafür gibt es genauso zahlreiche Gründe, wie es Gründe für Burn-outs in der Arbeitswelt gibt.

Nehmen Sie sich und Ihre Bedürfnisse ernst. Seien Sie lieb und geduldig mit sich selber. Je besser Sie sich um sich selber kümmern, desto besser können Sie sich längerfristig auch um Ihre Kinder kümmern. Gute Gründe haben Sie ganz sicher.

Weniger ist manchmal mehr! Sie dürfen ungeniert Tagesaufgaben vorziehen, die Sie mit mehr Lust erledigen, und andere lassen Sie getrost einmal stehen. Sie werden spüren, wann die Energie wieder für mehr Aufgaben reicht.

Wahrscheinlich würde Ihnen Unterstützung und Hilfe guttun, damit Sie sich nicht ganz allein um sich selber kümmern müssen. Sie können mit jemandem zusammen überlegen, wo Sie Ruhezeiten für sich einplanen können und wer Sie im Alltag wie am besten entlasten könnte. Wenn Sie das lieber mit einer neutralen Person tun möchten, können Sie uns gerne kontaktieren.

Rebekka Sieber ist Mitarbeiterin beim Verein Familienbegleitung. Der Verein bietet Unterstützung in der Erziehung von Kindern zwischen 0 und 7 Jahren. Tel.: 026 322 86 33, contact@educationfamiliale.ch, www.educationfamiliale.ch

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