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Viele gute Taten während 72 Stunden

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Ein Tanz- und Trommelkurs, ein Kinderhütedienst während eines Dorffests, die Sanierung einer beliebten Brätelstelle, die Lebensgeschichten von alten Leuten aufschreiben, im Wald Abfall sammeln und daraus ein Mahnmal erstellen, ein Zirkuszelt bauen und eine Vorführung einstudieren, eine Kleidertauschparty …–die Ideen, welche die Jugendlichen aus dem Kanton Freiburg für die Aktion 72 Stunden zusammengetragen haben, sind vielseitig.

Doppelt so viele wie 2010

Rund 30 Projekte sind bei der Koordinationsstelle von Frisbee, dem Freiburger Netzwerk der Kinder- und Jugendorganisationen, für die heute startende Aktion eingegangen (siehe Kasten). «Das sind doppelt so viele wie noch vor fünf Jahren», freut sich Barbara Ackermann, Präsidentin von Frisbee, die im kantonalen Komitee der Aktion 72 Stunden engagiert ist. «Wir sind erfreut und überrascht über die Qualität der Projekte.» Die Gruppen seien motiviert, viele hätten noch gute Erinnerungen an die letzte Aktion 72 Stunden. Fast die Hälfte der Projekte werden in der Stadt Freiburg und Umgebung umgesetzt, fünf Projekte kommen aus dem Sensebezirk, aus dem Seebezirk hat sich niemand gemeldet.

30 000 Kinder im Einsatz

Die Idee ist ganz einfach und läuft in der ganzen Schweiz nach dem gleichen Muster ab: Junge Leute tun sich zusammen und stellen sich während drei Tagen in den Dienst der Allgemeinheit. Nach 2005 und 2010 ist dies die dritte Ausgabe des grössten Freiwilligenanlasses in der Schweiz. Dieses Jahr schätzt das Organisationskomitee, dass schweizweit rund 30 000 Kinder und Jugendliche über 700 gemeinnützige Projekte ausführen werden.

Eigene Ideen entwickeln

«Die Jugendlichen können mit diesem Projekt unter Beweis stellen, wozu sie fähig sind und was sie auf die Beine stellen können, wenn sie zusammenstehen.» Die Vorgaben seien absichtlich knappgehalten: Nur die Zeit und der gemeinnützige Zweck sind vorgegeben. «Sonst können sie ihre eigenen Ideen entwickeln.» Einige der Gruppen haben Projekte gewählt, bei denen sie direkt Hand anlegen können und im öffentlichen Raum etwas Praktisches umsetzen. «Andere veranstalten einen Anlass oder führen etwas auf, wo sie Geld einnehmen können, das sie dann für einen guten Zweck spenden», führt Barbara Ackermann aus.

Neu gebildete Gruppen

Bei einigen der angemeldeten Teams handelt es sich um bestehende Gruppen aus Jubla, Pfadi, Jungschar, Jugendrat, Jugendarbeit oder Sportvereinen. «Überraschend ist, dass sich auch viele Gruppen extra für diese Aktion zusammengeschlossen haben», führt Barbara Ackermann aus. Das sei ein allgemein spürbarer Trend: «Die Jugendlichen wollen sich weniger längerfristig in einem Verein engagieren, sind aber bereit, projektweise mitzumachen.»

Etwas zu knapper Termin

Die Koordinationsstelle hilft Gruppen wenn nötig bei der Organisation ihrer Projekte. Die Verantwortung tragen die Gruppen aber selber. «Für die Freiburger ist der Termin so kurz nach den Sommerferien eigentlich nicht günstig», sagt Barbara Ackermann. Viele Vereine hätten ihr Herbstprogramm noch nicht begonnen und müssten sich jetzt ein wenig sputen, um genügend Kinder zusammentrommeln zu können.

«Überraschend ist, dass sich auch viele Gruppen extra für diese Aktion zusammengeschlossen haben.»

Barbara Ackermann

Präsidentin von Frisbee

Zur Aktion

Die Projekte im Sensebezirk

Jubla Düdingen:sammelt in den Wäldern Abfall und macht daraus ein Mahnmal, das am Sonntag ab 16 Uhr beim Schulhaus Brunnenhof besichtigt werden kann.Pfadi Düdingen:organisiert einen Pfadi-Zirkus im selbst gebauten Sarasani beim Schützenhaus: Aufführung: So., ca 16.30 Uhr.Freie Evangelische Gemeinde Düdingen-Freiburg:Kleidertauschparty an der Bonnstrasse 18.Jubla Plaffeien:Restauration der grossen Feuerstelle an der Sense bei der ARA Zumholz, Einweihungsgrillade am Sonntag von 11 bis 15 Uhr.Jugendarbeit Sense Mitte und Jubla Tafers:Noch geheimes Projekt im Maggenbergwald, soll eine Überraschung für die Kinder sein.im

Vorschau

Auftaktanlass auf dem Pythonplatz

Die Aktion 72 Stunden startet heute Abend ab 17.30 Uhr auf dem Pythonplatz in der Stadt Freiburg mit einem Auftaktanlass. Mit dabei sind Staatsrat Jean-Pierre Siggen und Staatsrätin Anne-Claude Demierre sowie sämtliche Oberamtmänner des Kantons Freiburg. Die geplanten Aktionen werden vorgestellt, dann fällt um 18.11 Uhr der offizielle Startschuss. Während des ganzen Wochenendes ist der Pythonplatz das Hauptquartier der Aktion. Die teilnehmenden Gruppen schicken laufend Bilder von der Aktion, die auf Bildschirmen gezeigt werden. Es gibt eine kleine Bühne, auf der am Wochenende verschiedene Animationen geplant sind.im

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