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Viele Kulturen unter einem Dach

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Freiburg ist durchaus attraktiv für Jugendliche–sonst hätte die Freiburger Jugendherberge dieses Jahr nicht ihren 150 000. Gast zählen können: «Wir haben sehr viele Studenten, die während Weiterbildungen in Freiburg eine günstige Unterkunft suchen. Häufig kommen auch Schulklassen aus der Deutschschweiz, die ihr Französisch einmal anwenden wollen», sagt Evie Sprecher, Leiterin der Jugendherberge. Nebst Schülern machen vor allem Pilger auf dem Weg nach Santiago de Compostela einen Halt beim Alten Bürgerspital, wo die Herberge situiert ist.

Am Puls der Gesellschaft

Früher hätten oft Touristen aus Spanien, Frankreich und Deutschland in der Jugendherberge übernachtet. Seit Beginn der Eurokrise kämen diese eher, um in der Schweiz Arbeit zu finden: «Solche Dinge bekommt man in einer Jugendherberge unmittelbar zu spüren, man ist hier am Puls der Gesellschaft», erklärt Evie Sprecher. Deshalb müsse man als Leiterin einer Herberge auch vielseitig interessiert sein und im besten Fall mehrere Sprachen beherrschen.

Familiärer Stil

Seit 2004 leitet die Bündnerin die einzige Jugendherberge des Kantons Freiburg, welche seit nun 27 Jahren existiert. Evie Sprecher mag die Zusammenarbeit mit Studenten, denen sie Nebenjobs an ihrer Rezeption vermittelt. Vor allem gefällt es ihr, all die verschiedenen Kulturen unter einem Dach zu vereinen: «Ein Haus mit nur 70 Betten kann man sehr familiär führen». Schwierigkeiten bereite es ihr, Gäste wegzuschicken: «Es ist immer eine Herausforderung, wenn psychisch Angeschlagene hier Unterkunft suchen. Sobald sie aber für die anderen Gäste zur Belastung werden, sagen wir ihnen, dass dies hier nicht der richtige Ort für sie ist.» Allgemein wird Evie Sprecher oft mit verschiedensten Emotionen konfrontiert: «Ich spüre hier Ferien- und Aufbruchsstimmung, Verliebte, die etwas erleben wollen, und auf der anderen Seite die Anspannung der Arbeitsuchenden.»

Jugendherberge muss weg

Der momentane Standort der Freiburger Jugendherberge ist ideal: zentral gelegen, direkt neben der Universität, die Lärmbelastung ist nicht allzu hoch. Ab 2016 aber läuft ihr Mietvertrag ab, weil die Stadt Freiburg die Räumlichkeiten für eigene Büros nutzen will, und die Suche nach einem neuen Standort läuft immer noch: «Das ist zwar schade», so die Bündnerin, «beim neuen Standort können wir jedoch vieles verbessern. Zum Beispiel wären Toiletten und Duschen in jedem Zimmer praktisch.»

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