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«Viele schüchterne Kinder sind in ihren Rollen aufgeblüht»

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Autor: karin aebischer

Heitenried Das Theaterstück «Der letzte Herrscher von Heitenried» hat die 138 Kinder der Primarschule und des Kindergartens Heitenried sowie die Lehrpersonen in den vergangenen Wochen und Monaten intensiv beschäftigt (die FN berichteten). Das Interesse der Bevölkerung an diesem Projekt war gross: An die sechs ausverkauften Vorstellungen musste noch eine Zusatzvorstellung angehängt werden. Die FN wollten von Schulleiterin Claudia Weinmann wissen, wie sich das Projekt auf die Schulgemeinschaft ausgewirkt hat und was die Lehrerschaft beim nächsten Mal anders machen würde.

Claudia Weinmann, was ziehen Sie für eine Bilanz der Vorstellungen?

Unsere Erwartungen wurden vollumfänglich erfüllt und sogar übertroffen. Die Schülerinnen und Schüler haben ihre Rollen überzeugend gespielt und das Spielen vor Publikum genossen. Sie waren von Mal zu Mal besser. Das Publikum hat uns durchwegs positive Rückmeldungen gegeben. Die Zuschauer haben dieses Erlebnis weit über die Gemeindegrenze hinausgetragen und viele Neugierige angelockt.

Ein Freilichtspiel steht und fällt mit dem Wetter. Hatten Sie Glück?

Die Wettervorhersagen waren zwar oft veränderlich, doch dank mutiger Entscheidung konnten wir jede Aufführung durchspielen. Während drei Vorstellungen hat es ein wenig geregnet, doch die Schüler haben tapfer weitergespielt und die Zuschauer waren mit Wolldecken und Regenschutz bestens ausgerüstet.

Wie hat sich das Projekt auf die Schulgemeinschaft ausgewirkt?

Viele schüchterne Kinder sind in ihren Rollen aufgeblüht und haben ihre versteckten Talente präsentiert. Während der ganzen Zeit gab es kaum Streitereien auf dem Pausenplatz. Die Schüler lernten sich besser kennen und sind rücksichtsvoll miteinander umgegangen. Alle geniessen nun den Erfolg, die Erfahrung und die zufriedene Müdigkeit nach getaner Arbeit.

Was würden Sie beim nächsten Mal anders machen?

Wir würden das Projekt wieder genauso aufziehen. Klar gibt es einige Details, welche wir verändern würden. Hätten wir gewusst, dass der Publikumsansturm so gross ist, hätten wir die Tickets und Stühle nummerieren lassen.

Was wird Ihnen besonders in Erinnerung bleiben?

Die Begegnung mit den Zuschauern bleibt in unseren Köpfen hängen: Die gute Stimmung auf dem Schlosshof während der Aufführung, das positive Echo der Bevölkerung. Wir durften die Schule einmal anders erleben: Das Wichtigste an einer Schule sind die Türen und Fenster. Das Schulleben wird nach aussen getragen und die Menschen sind eingeladen, sich an der Schule zu beteiligen.

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