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Vielfältige Möglichkeiten der Zusammenarbeit

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Vielfältige Möglichkeiten
der Zusammenarbeit

Die Universität ist kein Elfenbeinturm, sondern ist offen für die konkreten Bedürfnisse der Gesellschaft und der Privatindustrie. Dies wurde an einer Tagung der Vereinigung der Freiburger Industrie deutlich.

«Was kann die Universität den Unternehmen im Kanton Freiburg bieten?» Dies war das Thema der Novembertagung der Freiburger Industriellenvereinigung. Vizerektor Michel Monbaron stellte den gut 30 Teilnehmenden am vergangenen Donnerstag zuerst verschiedene Dienstleistungen vor. Er wies dabei unter anderem auf das Angebot der Bibliotheken und verschiedener Institute wie jenes für Verbandsmanagement, neue Ausbildungstechnologien oder Informations- und Kommunikationstechnologien sowie das Polygon hin.

Gemeinsame Forschungsprojekte

Vizerektor Monbaron, innerhalb des Rektorats verantwortlich für den Bereich Forschung, machte darauf aufmerksam, dass es neben begleiteten Stages für Studienabgänger vielfältige Möglichkeiten für gemeinsame Forschungsarbeiten gebe. Diplomanden seien immer auf der Suche nach Themen für ihre Abschlussarbeit, sei es das Master oder gar ein Doktorat. Der Bezug zur Praxis sei dabei sowohl für das betreffende Unternehmen als auch für die Universität wertvoll.

In diesem Zusammenhang wurden zwei konkrete Projekte vorgestellt. Georg Bion berichtete über die weitgehend von ihm geleitete Entwicklung eines Herzmagnetometers. Er hat sowohl seine Diplom- als auch seine Doktorarbeit auf diesem Gebiet gemacht. Dabei wurde ein neuartiges Verfahren zur berührungsfreien Aufzeichnung der Magnetfelder des menschlichen Herzens entwickelt, was neue Perspektiven für die medizinische Diagnostik eröffnet. Nach der Grundlagenforschung wird jetzt die angewandte Forschung bis hin zur Entwicklung eines neues Messgerätes weitergetrieben. Zu diesem Zweck ist die Gründung eines eigenen Unternehmens geplant, für das noch Partner (Investoren) gesucht werden.

Eine weiteres vorgestelltes Projekt wurde im interfakultären Institut für Informatik realisiert. Bei der von Professor Marino Widmer vorgestellten Entwicklung geht es um eine neue Software zur optimalen Bewirtschaftung eines Weinlagers.

Weiterbildungsangebot

Projekte, die zwischen Hochschulen und Unternehmen, oder staatlichen Stellen und der Privatwirtschaft realisiert werden, können verschiedene Probleme aufweisen. Um auf solche möglichen Friktionen hinzuweisen und diese möglichst zu eliminieren, wurde europaweit eine Evaluationsmethode entwickelt. Eric Davoine, Professor für Organisationslehre an der Universität Freiburg, berichtete an der Veranstaltung der Industriellen über die 15 in fünf Ländern untersuchten Fälle.

Ein Bereich, in dem die Unternehmen direkt von der Universität profitieren können, ist schliesslich jener der Weiterbildung. Dabei geht es zum Teil auch um Nachdiplomlehrgänge (www.unifr.ch/formcont). wb

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