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«Vielfältiger, farbiger und intensiver»

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Warum unterstützt die Solothurner Gottlieb und Hans Vogt-Stiftung die Berichterstattung über Literatur in den Schweizer Medien?

Wir haben festgestellt, dass in diesem Bereich eine gewisse Lücke besteht. Die Literaturkritik hat es in Schweizer Medien schwer. Die Medien bauen ab und sparen Stellen ein–gerade im Bereich Literaturkritik, denn es braucht viel Zeit dafür. So ist heute die Literaturberichterstattung im Vergleich schwächer ausgestattet als andere Berichterstattungsfelder. Mit unserer Förderung möchten wir der Berichterstattung über Literatur einen Schub geben.

Was erhoffen Sie sich von der Fördermassnahme konkret?

Aus der ursprünglichen Idee, die Literaturkritik zu stärken, ist ein Projekt gewachsen, mit dem die Berichterstattung über Literatur mittels Hintergrundthemen gestärkt werden soll. Freie Journalistinnen und Journalisten werden sich dieser Themen annehmen. In den fünf Jahren, in denen unsere Unterstützung läuft, soll die Literaturberichterstattung vielfältiger, farbiger und intensiver werden.

 

 Wieso läuft dieses Projekt über die Nachrichtenagentur Schweizerische Depeschenagentur (SDA)?

Es war schwierig, jemanden zu finden, der alles zusammenhält und beispielsweise die Honorare an die freien Mitarbeiter ausbezahlt. Die SDA bot sich da als ideale Partnerin an: Durch die Zusammenarbeit mit ihrem Kulturressort können Doppelspurigkeiten vermieden werden. Zudem stehen so die Texte allen deutschsprachigen Medien in der Schweiz zur Verfügung. Vielleicht gibt es sogar Übersetzungen ins Italienische und Französische, so dass Berichte, die durch die Förderung unserer Stiftung entstehen, auch in der Westschweiz und im Tessin verbreitet werden könnten.

 

 Wie hoch ist der Betrag, den die Stiftung pro Jahr gesprochen hat?

Wir sagen in der Regel nicht, wie hoch unsere Beiträge sind. Nur so viel: Es ist eine solide Unterstützung über fünf Jahre hinweg.

Literatur: Eine neue Seite in den FN

Z usätzlich zur monatlich erscheinenden «Lesen»-Seite publizieren die Freiburger Nachrichten von nun an alle zwei Monate eine weitere Literatur-Seite. Ermöglicht wird dieser neue redaktionelle Inhalt durch die Gottlieb und Hans Vogt-Stiftung aus Solothurn. Diese will mit ihrem finanziellen Engagement die Schweizer Literaturberichterstattung fördern (siehe auch Interview links). Die Hintergrundberichte und Reportagen über den Schweizer Literaturbetrieb stammen vorwiegend von freien Journalistinnen und Journalisten. Ein dreiköpfiges Steuerungskomitee, in dem Kulturredaktionen zweier Zeitungen und die Nachrichtenagentur SDA vertreten sind, koordiniert die Themen.

Die Freiburger Nachrichten waren wie andere Deutschschweizer Tageszeitungen an der Erarbeitung des Projekts beteiligt. Nun nehmen die Freiburger Nachrichten – die kein eigenes Literaturressort haben – die Initiative der Gottlieb und Hans Vogt-Stiftung zum Anlass, um ihre Berichterstattung über Schweizer Literatur mit dieser zusätzlichen Seite zu verstär ken. njb

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