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Vielseitig und besinnlich

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Das Konzert kirchlicher und besinnlicher Musik des Cäcilienvereins Wünnewil wurde von Dirigent Jörg Dinglinger geleitet. Jörg Dinglinger absolvierte damit seinen Studienabschluss als Chorleiter an der Musikhochschule in Luzern. Das Urteil der Experten in der Kirche war sehr gut.

Die Kantate von J.S. Bach, gesungen von einem Vokalensemble aus Luzern, dem Cäcilienverein Wünnewil und drei Solisten wurde vom A-hoc-Orchester begleitet. Die sogenannte «Flüchtlingskantate» wurde dem Inhalt vollumfänglich gerecht. Die Ausführenden waren sich des Textes bewusst und trugen dementsprechend, teils bittend, teils fordernd ihre Gesänge vor. Die auflockernden Arien und anregenden Rezitative wurden von den Solisten mit Intensität und solistischer Qualität gemeistert. Hervorzuheben sind die meisterhaften Bass-Soli von René Perler, Wünnewil, mit seiner sauberen und kraftvollen Stimme. Der Schlusschor «Selig sind, die aus Erbarmen», wurde von allen Sängerinnen und Sängern zum alles überragenden Abschluss, kraftvoll und einfühlsam gesungen.
Das sich nun anschliessende Konzert in d-moll für Streicher in drei Sätzen – Allegro, Adagio und Allegro – erhöhte allen Musikliebenden den Genuss dieser Feierstunde. Eine besondere Freude war es, den Solisten Louis Pantillon, Violine, Jean-Jacques Goumaz, Oboe, und Silvia Wagner an der Orgel zuzuhören. Es folgte der «Kleine Psalter» für Gemischten Chor vom Schweizer Komponisten Willy Burkhard, a cappella vorgetragen von je 9 Sängerinnen und Sängern des Vokalensembles Luzern. Letztere trugen drei von sechs Psalmvertonungen des ganzes Werkes vor. Über die fast professionelle Qualität dieser Darbietung konnte man nur staunen. Die mit innerer Überzeugung vorgetragenen liturgischen Gesänge waren einmal mehr Beweis, dass die heutige Kirche althergebrachte Vertonung kirchlicher Musik nicht vernachlässigen dürfte.

Der Aufgabe gewachsen

Zum Schluss erwarteten die Zuhörerinnen und Zuhörer mit Spannung die «Missa brevis in B-Dur» von W. A. Mozart, 1777 komponiert. Der Cäcilienverein, die Solisten und das Ad-hoc-Orchester gaben ihr Bestes zum sehr guten Gelingen dieses Werkes. Der Chor war seiner Aufgabe gewachsen und überzeugte mit seiner sauberen Intonation. Wenn im Programm der Charakter des Werkes als einfach, heiter und volksliedhaft beurteilt wird, stellt jeder Zuhörer fest, dass mit den schnellen Tempi doch einige gesangliche Schwierigkeiten enthalten sind. Das angeschlagene Tempo beim Kyrie war sicher auch im Sinne des Komponisten sehr gut. Schade, dass nach subjektivem Empfinden ab dem Sanctus bis zum Schluss infolge allzu schnellen Tempos Feinheiten des musikalischen Ausdrucks verloren gingen.

Dennoch hat Jörg Dinglinger mit seinen Sängerinnen und Sängern, den Solisten und den Musikern vom Ad-hoc-Orchester Grosses und Erfreuliches geboten. Die Zusammenstellung des Programms war sehr sinnvoll und die Dauer war für alle Zuhörerinnen und Zuhörer auf Kirchenbänken zumutbar und sehr erträglich. Bestimmt war es für Viele ein «Time-out», um aufzutanken.

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