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Obwohl die typischen Steinbrunnen im Renaissance-Stil erst im 16. Jahrhundert angefertigt wurden, hatte die städtische Wasserversorgung auch früher schon eine wichtige urbanistische Funktion, erklärt Yvan Andrey vom Amt für Kulturgüter.Natürlich vor allem aus praktischer Sicht: Brunnen brachten Trinkwasser in die wachsenden Städte, sorgfältig angelegte Kanalisationen transportierten das lebensnotwendige Nass über teilweise weite Strecken. Hinzu kommt, dass viele Berufe von der Wasserversorgung abhängig waren. «Die Brunnen aus dieser Zeit besassen ein grosses und ein kleines Becken», beschreibt Yvan Andrey die Szene. Im grossen Reservoir konnten Tiere ihren Durst stillen, während das kleinere von den Waschfrauen benutzt wurde.Ein Brunnen bildete aber auch den Mittelpunkt des sozialen Lebens: Hier tauschten Händler, Züchter und Wäscherinnen den neuesten Tratsch und Verkaufspreise aus, hier war der öffentliche Treffpunkt – nicht umsonst befand sich der Brunnen oftmals auf einem Marktplatz.Schliesslich galten besonders die Renaissance-Brunnen als Darstellung städtischer Grösse und Macht: «Jene Brunnen, die Tugenden wie Kraft und Mut darstellen, befinden sich alle im Burgquartier», stellt der Experte fest, «interessanterweise dort, wo die Behörden ihren Sitz hatten.» cf

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