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Vielseitige Kirchenmusik

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20 Jahre Sängerfreunde Berg

Traten die Tenöre und Bässe früher gelegentlich an privaten Anlässen auf, so bilden sie heute einen Chor, der regelmässig zu Konzerten einlädt. Mit Enthusiasmus und viel Fleiss hatten die Sänger aus Schmitten dieses Programm mit kirchlicher Musik eingeübt und konnten so auf ihr 20-jähriges Wirken zurückblicken.

Die Messe in B-Dur des fast schon vergessenen Liechtensteiners Josef Gabriel Rheinberger führte die Zuhörer durch den ersten Teil des Konzertes. Bruno Schaller, Leiter des Männerchors, schlug mit klarer Gestik den Takt dieses schwierigen, der klassisch-romantischen Tradition verpflichteten Werkes.

Spritzige Themen wechseln
mit sinnlichen Phrasen ab

Ungewöhnlich waren da das eingeschobene «Ave Maria», ein A-cappella-Satz, die Begleitung durch ein reines Bläserensemble oder etwa die Passagen für Solotenor, wunderschön, mit ausdrucksvoller Stimme gesungen von Julius Nötzli. Schade waren da nur die kleinen Intonationsprobleme des Chores.

Was für ein Gegensatz wartete aber hierauf mit der Kantate «Miserere» von Gioacchino Rossini auf das Publikum. Lebendige, witzige, ja schon fast spritzige Themen wechselten sich mit sinnlichen und bewegenden Phrasen ab. Mit genialem Geschick hatte es der Italiener Rossini geschafft, diesen Anruf an Gott um Gnade und Sündenerlass mit ergreifender Tragik, aber auch mit herzhafter Komik auszudrücken.
Zu einer wunderbaren Interpretation trugen sicher die Ausdruckskraft des Dirigenten Stefano Mariani, die reichen Klangfarben und die Homogenität des Kammerorchesters und die durchdringenden, aber dennoch feinen und charaktervollen Stimmen von Bernard Richter, Julius Nötzli (Tenöre) und René Perler (Bass). Zu erwähnen sind dabei sicher die lebendige Introduktion, die sinnlichen und dunklen Stellen im Recitativo, das leicht virtuose A-cappella-Terzetto oder die durch spannungsgeladene Pizzicati eröffnete Demutsklage im «Finale».

Nach ihrem Auftritt in der Pfarrkirche Plaffeien geben die Sängerfreunde Berg noch ein viertes und letztes Konzert, am folgenden Karfreitag im Cantorama Jaun um 17.00 Uhr.

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