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Vielseitige Schauspielerin erhält Preis

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Nur wenige Stunden, nachdem Staatsrat und Kulturdirektor Jean-Pierre Siggen (CVP) am Dienstagnachmittag die vorübergehende Schliessung der Kultureinrichtungen angekündigt hatte, hatte er am Abend einen erfreulicheren Auftritt: Im Theater Nuithonie in Villars-sur-Glâne überreichte er der Schauspielerin Jacqueline Corpataux den Kulturpreis 2020 des Staates Freiburg. Mit dem Preis, der mit 15 000 Franken dotiert ist, ehrt der Kanton die 61-jährige Künstlerin für ihr Lebenswerk (die FN berichteten).

«Wir machen weiter»

Die Preisverleihung fand Corona-bedingt in Anwesenheit weniger ausgewählter Gäste statt und wurde per Live-Stream übertragen. Für die Gestaltung des Abends hatte die Preisträgerin freie Hand. Zusammen mit befreundeten Künstlerinnen und Künstlern zeigte sie ein Programm zwischen Theater, Literatur und Musik. Die auftretenden Künstler hatten die Aufgabe erhalten, einen Text über das Leben und Schaffen Corpataux’ auf unterschiedliche Weise zu interpretieren. Das vielfältige Ergebnis passte gut zur Schauspielerin. Jacqueline Corpataux zeichne sich durch ihre Polyvalenz und Interdisziplinarität aus, sagte Jean-Pierre Siggen in seiner Ansprache. Seit über dreissig Jahren präge sie damit die Freiburger Bühnenkultur. Corpataux versetze Grenzen und sprenge Rahmen, sagte Philippe Trinchan, Vorsteher des kantonalen Amts für Kultur.

Gerade in den aktuellen Zeiten, die für die Kultur so schwierig seien, sei der Preis eine willkommene Anerkennung, so Jacqueline Corpataux. Sie teile den Preis mit allen Künstlerinnen und Künstlern, die zur fruchtbaren Freiburger Kulturlandschaft beitrügen. «Wir machen weiter», sagte sie in Anspielung auf die aktuelle Krise. «Gerade in der Zerbrechlichkeit liegt eine enorme Kraft. Glauben wir daran, dass alles möglich ist.»

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