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Vielseitiges Theater und finanzielle Sorgen

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19 839 Zuschauerinnen und Zuschauer zählte das Théâtre des Osses in Givisiez in der Saison 2017/2018. Diese verteilten sich ungefähr hälftig auf 87 Vorstellungen im Theater in Givisiez und auf 61 Vorstellungen auf Tournee. Die Zahlen zeigten, dass sowohl die Aufführungen vor heimischem Publikum als auch jene an anderen Spielorten wichtig und erfolgreich seien, sagte Präsident Pierre Aeby gestern vor den Medien. «Wir würden gerne mehr Eigenproduktionen machen und diese noch mehr in anderen Theatern zeigen», ergänzte Co-Direktorin Geneviève Pasquier. Dies sei mit dem aktuell zur Verfügung stehenden Budget von 2,2 Millionen Franken im Jahr aber nicht möglich, nicht zuletzt, weil die Theater für Gastspiele weniger bezahlten als noch vor ein paar Jahren. «Wir versuchen, vermehrt private Sponsoren zu gewinnen, aber das ist schwierig», so Pasquier. Das Theater hoffe darum für die Zukunft auf mehr Geld von der öffentlichen Hand. Aktuell erhält das Théâtre des Osses vom Kanton Freiburg im Rahmen von dessen Mehrjahressubventionen 1,1 Millionen Franken pro Jahr.

Geld für Renovierung gesucht

Auch in Bezug auf die bevorstehenden Renovierungsarbeiten am Gebäude an der Rue Jean-Prouvé in Givisiez hofft Stiftungsratspräsident Aeby auf staatliche Unterstützung. Zur Erinnerung: Das Théâtre des Osses befindet sich im gleichen Gebäude, in dem das Freiburger Künstlerhaus entstehen soll. 56 Prozent des Gebäudes gehören der Genossenschaft des Künstlerhauses, 44 Prozent dem Théâtre des Osses. Entsprechend hoch ist der Anteil des Theaters an den bevorstehenden Arbeiten: 635 000 Franken bei Gesamtkosten von 1 445 000 Franken. Soeben hat der Kanton Freiburg der Genossenschaft Künstlerhaus einen Beitrag von 600 000 Franken in Aussicht gestellt (FN vom 7. Juni). Er hoffe nun, dass der Kanton auch dem Théâtre des Osses unter die Arme greifen werde, sagte Pierre Aeby. Einen entsprechenden Antrag habe das Theater aber noch nicht gestellt. Die Arbeiten, unter anderem am Dach und an der Fassade, sind für die Jahre 2018 bis 2020 geplant.

«Anne Frank» als Kreation

Derweil haben die Co-Direktoren Geneviève Pasquier und Nicolas Rossier für die Saison 2018/2019 ein vielseitiges Programm zusammengestellt. Höhepunkt ist eine Eigenkrea­tion zum Tagebuch von Anne Frank, die im Januar und Februar zu sehen ist. Ende September startet die Saison mit dem Stück «Variations sur un temps» nach David Ives, eine Koproduktion des Théâtre des Osses mit dem Magnifique Théâtre des Freiburger Regisseurs Julien Schmutz. Dazu kommen die Gastspiele «D’Autres» (November), «Un Fils de notre temps» (April) und «Les Orphelins» (Mai) sowie die Produktion «Sa Chienne» im Rahmen von «Midi, Théâtre».

Details zum Programm unter: www.theatreosses.ch

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