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Vielseitigkeit ist Trumpf

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Vielseitigkeit ist Trumpf

Horse-Athlon-SM in Plaffeien

Achtzig Reiter und Pferdeführer hatten sich an den sechs vorangegangenen Anlässen für die Schweizer Meisterschaft im Horse-Athlon qualifiziert. Diese fand am Sonntag unter dem Patronat des Schweizer Freizeitverbandes (SFRV) in Plaffeien statt. Meister in der Kategorie C (Amateure) wurde Thomas Berger (Rechthalten).

Oberstes Ziel des Schweizer Freizeitreiterverbandes (SFRV) ist es, die Sicherheit und Freude im Umgang mit Pferden zu fördern. An das Fluchttier Pferd werden heute sehr hohe Ansprüche gestellt. Es gilt gelassen zu bleiben, auch wenn die Welt rundum verrückt zu spielen scheint: Wenn es im Wald unverhofft zu klicken beginnt, als ob ein vielbeiniges Monster im Anmarsch wäre, das sich dann als eine Gruppe Nordic-Walker entpuppt, oder wenn ein Biker in halsbrecherischem Tempo von hinten angesaust kommt oder man sich unversehens beim Verlassen des Waldes auf einem Gleitschirmlandeplatz wiederfindet.

Gelassenheit für Pferd und Reiter

Nur ein gut ausgebildetes, verkehrs- und geländesicheres Freizeitpferd, das auf äussere Einflüsse ruhig und gelassen reagiert und sich der Kontrolle durch den Reiter nicht entzieht, genügt den heutigen Ansprüchen. Aber auch der Reiter muss über das nötige Können verfügen. Sicheres Reiten ohne Unfälle ist nur einem gut ausgebildeten Reiterpaar möglich. Aus diesen Erkenntnissen hat sich der Horseathlon, eine Pferdesportart für den Freizeitreiter, entwickelt. Nicht zum Selbstzweck, sondern für den reellen Alltagseinsatz. Die Ausbildung von Pferd und Reiter soll ohne Druck geschehen. Braucht es also einen Wettkampf?Die Überzeugung des SFRV ist ganz klar «Ja». Der Horseathlon bietet die nötige Motivation und die Möglichkeit, sich mit anderen zu messen und den eigenen Stand des Könnens zu überprüfen. Dabei steht die Zusammenarbeit von Pferd und Reiter und der Spass im Vordergrund. Die Horseathlon-Prüfung besteht aus vier Disziplinen. Was unter dem Sattel klappen soll, beginnt am Boden. Deshalb startet auch ein Horseathlon mit der Bodenarbeit. Dabei geht es vor allem um die Aufmerksamkeit und die Genauigkeit beim Lösen der Aufgaben. Wie verhält sich mein Pferd, wenn es einen Bach überqueren oder einen Abrutsch hinunterlaufen soll? Antworten auf solche Fragen liefert der Geländeritt. Anschliessend folgt ein Geschicklichkeitsparcours mit acht Aufgaben zu Dressur, das Überwinden von Brücken und Rampen, ein kleiner Sprung und das Öffnen eines Tores. Am Ende des Wettkampfes steht die Gelassenheitsprüfung. Gestartet kann in einer der vier Kategorien A Kinder und Jugendliche 12-16 jährig (ohne Geländerritt), B Einsteiger (ab 17 Jahre und Erwachsene) C Amateure (gut ausgebildete Pferde und Reiter) und E junge oder alte Pferde, die nicht oder nicht mehr geritten werden können. cnyPlaffeien. Horse-Athlon. Schweizer Meisterschaft. Kategorie C, Amateure (gut ausgebildete Pferde und Reiter): 1. Thomas Berger (Rechthalten) mit Kabana, 358 Punkte; 2. Deborah Schaad (Ettenhausen) Slevi, 347; 3. Ines Oribasi (Liebistorf) Etoile, 343.Kategorie E (junge oder alte Pferde): 1. Daniela Hess (Trüllikon) Fränzi, 261; 2. Martina Scherer (Hochdorf) Tequila, 257; 3. Natascha Bürki (Subingen) Apollo, 252.Kategorie B, Einsteiger (ab 17 Jahre und Erwachsene): 1. Angela Ramseier (Moosseedorf) Benny, 340; 2. Saskia Süssli (Glarus) Kyra, 337; 3. Nadja Schelbert (Sattel) 330.Kategorie A, Kinder und Jugendliche (ohne Geländeritt): 1. Janice Schild (Brügglen) Janosch, 240; 2. Valerie Roesli (Sempach) Condor’s Crack, 219; 3. Monika Jaberg (Detligen) Billy, 185.Ranglisten unter www.pferd-sfrv.ch.

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