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Viermal mehr Solarstrom im Kanton

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Nicole Jegerlehner

Wer regelmässig ins Amtsblatt schaut, sieht in letzter Zeit fast nur noch Baugesuche für Photovoltaikanlagen – es scheint, als ob bald überall im Kanton Häuser mit den blauschwarz schillernden Solarstromanlagen bedeckt sein werden. «Dank des kantonalen Förderprogramms vervierfachen wird die Fläche an Photovoltaikanlagen innert weniger Monate», sagt Serge Boschung, Vorsteher der kantonalen Energiefachstelle. Er rechnet damit, dass die Freiburgerinnen und Freiburger alleine in diesem Jahr 12 000 bis 14 000 Quadratmeter Solarzellen auf ihren Dächern installieren.

Bereits 2,5 Millionen weg

Der Solarboom widerspiegelt nicht nur das erwachte ökologische Gewissen der Bevölkerung – sondern auch wirtschaftliche Interessen: Der Kanton hat im April ein Förderprogramm für Photovoltaik-Installationen lanciert: Mit knapp 14 Millionen Franken subventioniert er Solarstromanlagen und ergänzt damit das nationale Förderprogramm der Swissgrid. Aus diesem Programm sind schweizweit 20 Millionen Franken in Solarstromanlagen geflossen – die Nachfrage war aber ungleich höher, so dass die grosse Mehrzahl der Gesuchsteller leer ausgegangen ist.

Dies könnte auch in Freiburg passieren. «Wenn wir die Anzahl der eingehenden Dossiers betrachten, ist klar, dass wir das Programm wahrscheinlich bereits vor Oktober beenden müssen, weil die Summe aufgebraucht sein wird», sagt Boschung. Bisher hat der Kanton bereits 2,5 Millionen Franken aus dem Fördertopf gesprochen. Und dabei sind die Dossiers, die zur Zeit bei der Groupe E oder beim Kanton hängig sind, nicht mitgezählt. «Dieser Erfolg ist sehr erfreulich, auch wenn wir wohl am Ende einige Gesuchsteller enttäuschen müssen», sagt Boschung.

Bisher jedoch gibts rundum nur zufriedene Gesichter – so auch bei der Firma Solstis in Lausanne, einem Installateur von Solarzellen. «Klar spüren wir den Boom in Freiburg», sagt Pascal Affolter. Das sei bereits 2008 so gewesen, als der Bund sein Programm lanciert habe. «Doch das Geld des Bundes reicht bei weitem nicht aus», sagt Affolter. Er wünscht sich von der Politik ein klares Bekenntnis zum Solarstrom. «Innert einer bis zwei Generationen könnten wir in der Schweiz dank Photovoltaikanlagen ganz auf Atomenergie verzichten», sagt Affolter. «Um das zu erreichen, müsste die Politik aber klar auf Solarstrom setzen und die nötigen Gelder sprechen.» Die Bevölkerung jedenfalls zeige mit ihrem Interesse an den Förderprogrammen, dass sie auf die Sonnenenergie setze.

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