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Vierte Niederlage im vierten Spiel gegen Riviera

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Schwächen von Freiburg Olympic kaltblütig ausgenutzt

So brutal kann Sport sein: Freiburg Olympic hielt während 37 Minuten toll mit, hätte gar viele Chancen gehabt, die Begegnung frühzeitig zu seinen Gunsten zu entscheiden, zeigte Nerven und versagte erneut in der hektischen Schlussphase. Individuelle Fehler und überhastete Abschlussversuche brachten Riviera in den entscheidenden Spielminuten immer wieder in Ballbesitz. Die Routiniers vom Genfersee wussten diese Geschenke in Punkte umzumünzen…

Ausgeglichene erste Hälfte

Die 800 Zuschauer bekamen kein hochklassiges, wohl aber ein bis (fast) zum Schluss spannendes Spiel zu sehen. Den Gästen aus Freiburg war anzumerken, dass sie die Negativserie gegen Riviera beenden wollten (2:6; 2. Min.). Aber schon recht früh war zu merken, wo die Stärken der Heim-mannschaft liegen: die gross gewachsenen Tadic und Johnson sowie der routinierte Beeson zeigten, dass das Team von Patrick Macazaga nicht umsonst auf Rang drei liegt. Dennoch begingen die Waadtländer ungewöhnlich viele Fehler, verloren in der ersten Hälfte 13 Bälle, woraus die Freiburger jedoch kaum Kapital schlagen konnten. Eine eklatante Abschlussschwäche auf Seiten der Saanestädter erschwerte zudem den Weg zum ersehnten Erfolg! Hamilton buchte seine ersten Punkte in der 12. Min. mit einem Dreier, während er vorher sechs (!) Fehlversuche in Folge aus der 2-Punkte-Distanz zu verzeichnen hatte!

Meisterlicher Zwischenspurt
des Titelverteidigers

Nach gut 12 Spielminuten fanden die Freiburger besser zu ihrem Spiel. Sie machten aus einem 21:26-Rückstand (12.) eine 40:32-Führung (18.). Riviera fand in diesem Moment kein Mittel, Verginella und den «erwachten» Hamilton zu stoppen. Doch statt den «Sack» schon vorzeitig zuzumachen, beschränkte man sich auf Freiburger Seite wieder auf das «Zuschauen» und den Gegner kommen lassen…

Die routinierten Platzherren liessen sich nicht zwei Mal bitten und schafften es, kurz vor der Pause durch einen völlig unbedrängten José Colon wieder in Führung zu gehen. Schade für die Freiburger, denn weg war jetzt die Gelegenheit, mit einem beruhigenden Polster in die zweite Halbzeit starten zu können.

Kampf auf Biegen und Brechen

Nach der Pause schien es vorerst so, als ob Riviera mit den ersten Aktionen davonziehen könnte (49:43; 23.). Doch so leicht wollte sich der Meister nicht geschlagen geben und bäumte sich auf. Die Partie wurde niveaumässig besser, blieb jedoch auf des Messers Schneide. Kein Team schaffte es, sich vorentscheidend abzusetzen. Der Maximalvorsprung überschritt bis zur 37. Minute nie die 5-Punkte-Grenze (61:56; 30.). Die zahlreich mitgereisten Freiburger Fans glaubten noch an den möglichen Erfolg ihrer Lieblinge.

Unvermögen und mangelnde
Routine bringen Entscheidung

Die Nerven spielten den Gästen wieder einmal einen bösen Streich. Maxime Jaquier, der sich defensiv gegen Beeson abrackerte und zusehends müder wurde, brachte seine Farben ein letztes Mal in Front (68:70; 37. Min.). Riviera gab den Ball aus der Hand, was Olympic Gelegenheit zur Erhöhung des Vorsprunges gab. Doch Hamilton verlor das Leder nicht zum ersten und auch nicht letzten Mal an diesem Abend leichtsinnig und ermöglichte den Konter, welcher von Tadic mit zusätzlichem Foul erfolgreich abgeschlossen wurde (71:70; 38.). Die beiden nächsten Angriffe brachten zwei zusätzliche Ballverluste für Freiburg. Johnson und Beeson wussten sich zu bedanken! Die Partie war gelaufen (78:70; 39.). Olympic suchte nun den Erfolg mit der Brechstange aus der 3-Punkte-Distanz, doch kein einziger Wurf mehr fand sein Ziel. Die in der Schlussminute begangenen Fouls wurden allesamt mit Freiwürfen bestraft, welche mit einer Ausnahme kaltblütig zum brutalen und vielleicht um ein paar Punkte zu hoch ausgefallenen Endresultat verwertet wurden. So konnte sich auch der neu verpflichtete Ex-Freiburger Igor Novelli noch in die Skorerliste eintragen lassen!

Olympic aber wurde den hohen Erwartungen wieder nicht gerecht, wurde von Riviera brutal auf den Boden der Realität zurückgeholt und muss weiterhin um den vierten Schlussrang bangen.

Stimmen zum Spiel:

«Wir haben wohl einen Riviera-Komplex! Immer wieder versagen wir in den entscheidenden Phasen. Auf unseren phasenweisen Druck wusste der Gegner immer die bessere Antwort. Wir haben in diesen Situationen schlecht ausgesehen. Mein Team ist einfach noch zu , um ein solches Spiel gewinnen zu können…»
«Der Unterschied zwischen den beiden Teams liegt eindeutig in der Erfahrung. Wir haben es verstanden, aus Olympics Fehlern Kapital zu schlagen. Auch wir haben viele Fehler begangen, die sich aber nicht in der selben Weise ausgewirkt haben. Wir sind natürlich sehr glücklich, den Meister bisher jedes Mal bezwungen zu haben!»

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