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Viertelfinal-Gegner Spanien: Frisch, selbstsicher, aber nicht übermütig

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Spanien geht trotz zehn Toren in den letzten beiden Spielen und neu gewonnenem Selbstbewusstsein mit Vorsicht und Respekt in den Viertelfinal von Freitag gegen die Schweiz.

Vordergründig lässt sich Spanien nicht blenden von der Bilanz gegen die Schweiz mit nur einer Niederlage, diesem legendären 0:1 zum Auftakt der WM 2010 in Südafrika. Seit die Mannschaft von Vladimir Petkovic als Gegner feststeht, wird der zweifache Europameister nicht müde, den Warnfinger zu heben und auf die Stärken der Schweizer hinzuweisen.

Die jüngste Vergangenheit hilft den Spaniern, nicht übermütig zu werden, vor dem Duell mit dem unerwarteten Viertelfinal-Gegner. Die beiden Partien im letzten Herbst in der Nations League sind in bester Erinnerung. „Das waren wirklich sehr schwierige Spiele“, blickte Ferran Torres im Interview mit der Zeitung „AS“ zurück auf das 1:0 in Madrid und das 1:1 in Basel. „Sie pressen, sie machen es einem schwer.“

Auch Verteidiger Cesar Azpilicueta, der als Captain Chelsea zum Titel in der Champions League geführt hat, lobte die Schweiz für ihren Charakter, den sie im Achtelfinal gezeigt hatte, und prophezeite ein „kompliziertes Spiel“. In den Medien ist die Rede von einer kompakten, ausgeglichen Mannschaft „ohne grossen Star“, zumal durch die Gelbsperre von Granit Xhaka das zentrale Element des Teams fehle. „Es ist keine Mannschaft, die wegen ihrer grossen Namen Schrecken verbreitet. Aber sie hat nichts zu verlieren“, schrieb die Zeitung „Marca“.

Trotz allem Lob und aller Vorsicht von iberischer Seite: Die Frage nach dem Favoriten, stellt sich in Spanien nicht ernsthaft, auch wenn die „Seleccion“ selber von den Namen her schon eindrücklicher besetzt war als derzeit. Aber die letzten zwei Partien mit dem 5:0 gegen die Slowakei und dem 5:3 nach Verlängerung im Achtelfinal gegen Kroatien haben den Glauben an diese Mannschaft zurückgebracht, die noch in der Vorrunde in Sevilla Pfiffe von den eigenen Fans hatte einstecken müssen.

Frische Flügel

Nationaltrainer Luis Enrique nahm die richtigen personellen Änderungen vor, um seine konsequent auf Ballbesitz ausgerichtete Taktik erfolgreich umzusetzen. Mit Ferran Torres und Pablo Sarabia bringen nun zwei Flügelspieler den entscheidenden Zug zum Tor, der noch in den ersten beiden EM-Partien gefehlt hatte. Sie trafen und brillierten sowohl im letzten Gruppenspiel als auch im Achtelfinal.

Als Heilsbringer hatte Spanien die Zwei nicht unbedingt auf der Rechnung. Torres spielte nach seinem Transfer von Valencia zu Manchester City beim englischen Meister nur eine kleine Nebenrolle, und Sarabia hatte nach ebenfalls enttäuschenden Monaten bei Paris Saint-Germain nicht mal mit dem EM-Aufgebot gerechnet. Ihre Frische und Energie erweisen sich nun aber als entscheidende Puzzleteile im spanischen Spiel.

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