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Villars-sur-Glâne holt die Natur in die Stadt

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Die Gemeinde Villars-sur-Glâne und die Agglo Freiburg luden im vergangenen Herbst die Bevölkerung zu einem Spaziergang ein, bei dem alle Vorschläge zur Aufwertung des Gebietes zwischen dem Sportplatz Platy und dem Pflegeheim Les Martinets machen konnten (die FN berichteten). Am Donnerstag präsentierten die Fachleute vom Ökobüro Freiburg und vom Büro für Mobilität nun das Konzept zur Umsetzung der Ideen. «Das Ziel des Projekts ist es, die Natur in die Stadt zurückzubringen, Räume zu schaffen, wo sich die Menschen treffen, sich entspannen und wo die Kinder spielen können. Es geht auch um eine Stadt der kurzen Wege», erklärte Virginie Kauffmann vom Büro für Mobilität im Gemeindehaus La Grange. «Es ist nun am Gemeinderat, das Konzept umzusetzen und dafür zu sorgen, dass das Geld bereitgestellt wird.» Gemeinderat Bruno Marmier (Grüne) versicherte, dass dies geschehen werde. «Die Gemeindeangestellten können vieles davon selber realisieren, und das meiste werden wir aus dem laufenden Budget finanzieren können.» Die Bevölkerung soll zudem ermuntert werden, bei der Umsetzung mitzuhelfen.

Das ausgearbeitete Konzept sieht hinter dem Sportplatz Platy am Waldrand zusätzliche Tische und Bänke sowie einen Grill vor. Abseits davon ist ein Ort geplant, wo die Jugendlichen chillen können. Die dort installierte Kinderrutschbahn muss aus Sicherheitsgründen weg, was von den Anwesenden bedauert wurde. Marmier versprach jedoch, sich für die Finanzierung eines Ersatzes einzusetzen.

Auf der ganzen Achse vom Platy bis zum Pflegeheim sind auch verschiedene Massnahmen zur Förderung der Biodiversität vorgesehen. So unter anderem Nistplätze für Rotschwänzchen und Fledermäuse, Asthaufen für Igel, Sträucher für Marienkäfer und Wildblumenwiesen. Entlang des Chemin du Verger, wo auch die Transagglo durchführen wird, soll ein multifunktioneller Raum entstehen mit verschiedenen spielerischen Elementen und einem Spazierweg. Die Strecke wird auf Anregung der Bewohner auch dezent beleuchtet. In der Nähe schlagen die Konzeptverantwortlichen zudem einen natürlichen Pumptrack für Bikes vor.

Die Route des Martinets schliesslich soll ein Abschnitt werden, auf dem sich die verschiedenen Generationen begegnen können. Blumentöpfe und Sitzgelegenheiten bilden den roten Faden. Eine Klammer um das ganze Projekt soll schliesslich ein didaktischer Weg bilden.

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