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Villars will weniger Lichtemissionen

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Die Gemeinde Villars-sur-Glâne sagt der Lichtverschmutzung den Kampf an und will künftig weitgehend auf die nächtliche Beleuchtung im öffentlichen Raum verzichten. Der Generalrat hat am Donnerstagabend einstimmig ein entsprechendes Postulat von Francine Defferrard (CVP) und Marie-Hélène Brouchoud (CVP) überwiesen. Es gehe um Nachhaltigkeit, Lebensqualität, Tierschutz und nicht zuletzt um Geld, heisst es darin.

Die Lichtemissionen hätten sich in der Schweiz seit den Neunzigerjahren mehr als verdoppelt, sagte Francine Defferrard. Dies sei schädlich für Mensch und Tier. Der Gemeinderat unterstütze das Postulat, sagte Raumplanungs- und Umweltvorsteher Bruno Marmier (Grüne). Die Gemeinde habe bereits einiges unternommen, doch es sei noch mehr machbar.

Auch ein Postulat von Pierre Portmann (CVP) und Vanya Karati (CVP) fand am Donnerstag die Zustimmung von General- und Gemeinderat. Es fordert den Gemeinderat auf, die Möglichkeit zu prüfen, auf einem gemeindeeigenen Grundstück erschwinglichen Wohnraum für einkommensschwache Personen zu schaffen. Das Postulat geht in die gleiche Richtung wie die Pläne für die Ablösung der direkten Wohnbeihilfe, die der Generalrat am Vorabend beschlossen hatte (siehe FN von gestern). Der Gemeinderat unterstütze den Vorschlag, sagte Sozialvorsteherin Alizée Rey (SP). Der Generalrat überwies das Postulat mit dreiunddreissig Ja-Stimmen, sieben Nein-Stimmen und vier Enthaltungen.

Knapp abgelehnt wurde hingegen ein Postulat von François Grangier (FDP) – obwohl General- und Gemeinderat dessen Inhalt unterstützten. Das Postulat forderte mehr finanzielle Hilfe für Kultur- und Sportvereine, die unter der Corona-Krise leiden. Allerdings hatte der Generalrat bereits am Vorabend die im Budget vorgesehenen Beträge von 20 000 Franken auf 70 000 Franken erhöht. Sein Ansinnen sei damit zu 99 Prozent erfüllt, sagte Grangier. Eine knappe Mehrheit des Generalrats war der Meinung, man solle nun dem Gemeinderat bei der Umsetzung vertrauen und die Prozesse nicht durch ein Postulat verlangsamen. Mit 20 Nein-Stimmen, 19 Ja-Stimmen und 5 Enthaltungen wiesen die Versammelten das Postulat ab.

Einstimmig sagte der Generalrat schliesslich Ja zu einer Statutenänderung des Gesundheitsnetzes Saane, die dessen Verschuldungsgrenze von 30 auf 60 Millionen Franken erhöht.

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