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Vincent Ducrot wird Chef der SBB

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Wer von ihm spricht, benutzt Superlative: «Er ist brillant», sagt beispielsweise Georges Godel, Verwaltungsratspräsident der TPF und Freiburger Staatsrat, über Vincent Ducrot. Und der Freiburger Verkehrsdirektor Jean-François Steiert sagt: «Er hat die Freiburgischen Verkehrsbetriebe revolutioniert und sie ins 21. Jahrhundert gebracht.»

Turbulente Zeiten

Gestern wurde bekannt, dass der 57-jährige Ducrot auf Anfang April Nachfolger von Andreas Meyer wird, dem abtretenden CEO der SBB. Ducrot übernimmt das Bahnunternehmen in einer schwierigen Zeit: ­Meyer wurde in den letzten Monaten mit Kritik überhäuft. Pendlerinnen und Pendler beklagen Verspätungen, Angestellte demonstrierten nach dem tödlichen Unfall eines Zugbegleiters im August, die Verkehrskommission des Nationalrats wirft der SBB-Spitze Versäumnisse vor.

In Freiburg sind alle überzeugt, dass Vincent Ducrot diese Herausforderungen meistern wird. «Er ist ein Visionär», sagt Godel. Ducrot habe die Gabe, sich mit kompetenten Führungskräften zu umgeben und im Team zu arbeiten. Er stelle sich nie selber in den Vordergrund und sei ein harter Schaffer. Steiert hebt hervor, dass Ducrot sehr kundenorientiert sei und auch intern eine Kultur des Dialogs pflege. «Wenn er das alles zu den SBB bringt, dann wird das dem Unternehmen guttun.» Er könne den SBB die Nähe zu den Kunden und zu den Angestellten wieder bringen, die heute fehle.

«Ein innovativer Bähnler»

Ducrot sagte gestern vor den Medien, Sicherheit, Qualität und Pünktlichkeit seien Begriffe, die er immer gepflegt habe und weiter leben wolle. Doch er sei auch ein Verfechter von Innovation. Diese beiden Eigenschaften wolle er einbringen. «Ich bin ein Bähnler, aber ein sehr innovativer Bähnler.»

Ducrot kam 2011 zu den TPF. Er hat das Unternehmen um- und das Angebot ausgebaut. Die TPF setzen sich nun zusammen aus einer Holding und drei Einzelgesellschaften; diese sind zuständig für Verkehr, Infrastruktur und Immobilien. Arbeiteten 2011 noch 700 Angestellte für die TPF, sind es heute knapp 1200. Die Passagierzahlen sind im selben Zeitraum von 25,7 Millionen auf 32,4 Millionen angewachsen. Unter Ducrot haben die TPF auch die Applikation Fairtiq lanciert, mit der Billette für den öffentlichen Verkehr gekauft werden können.

Von 1993 bis 2011 hat Vincent Ducrot bereits bei den SBB gearbeitet, unter anderem während zehn Jahren als Leiter Fernverkehr.

njb/sda

Bericht Seite 19

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