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Vize-Meister Freiburg will Meistertitel

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Vize-Meister Freiburg will Meistertitel

Basketball – Heute beginnt der Playoff-Final zwischen Freiburg und Meister Boncourt

Wie sich die Bilder gleichen: Vor Jahresfrist standen sich dieselben Teams in der Playoff-Finalserie (best-of-5) gegenüber. Damals startete Olympic aus der Pole-Position, musste dann das erste Spiel verloren geben und später auch den Titel.

Von BEAT BAERISWYL

Heute sind die Jurassier zum Auftakt mit dem Heimvorteil an der Reihe. Noch kein Spiel hat Boncourt in dieser Saison in der eigenen Halle verloren. Olympic möchte diese Serie beenden.

Bestimmt wird es heiss und laut in der allzu kleinen Sporthalle von Boncourt, wenn die «Roten Teufel» den Meistertitel verteidigen wollen. Denn die Jurassier starten als Sieger der Meisterschaft mit Heimvorteil in diese Finalserie. Heuer konnten beide Teams ihr Heimspiel gewinnen. Es dürfen bestimmt spannende und ausgeglichene Spiele erwartet werden. Nur zu gerne würde das Koller-Team wieder einmal einen Titel an die Saane holen, denn der letzte liegt immerhin bereits fünf Jahre zurück (1999).

Start mit umgekehrten Vorzeichen

Valentin Wegmann, der Zürcher in den Reihen der Freiburger, gehört in dieser Saison zu den Teamstützen Olympics. Er ist regelmässig im Stammfünfer zu finden und spielt eine tragende und gestaltende Rolle. Er sieht sehr optimistisch in die Zukunft: «Im vergangenen Jahr traten wir als Favoriten an und mussten gleich im ersten Spiel zuhause eine schmerzhafte Niederlage einstecken. Heute treten wir zuerst auswärts an, beim zurzeit dominierenden Team aus Boncourt, auf dem vielleicht gar der grössere Druck lastet. Aber wir haben bestimmt unsere Chancen, wenn wir von Beginn weg konzentriert an die Sache herangehen. Boncourt ist zwar noch ausgeglichener geworden als im Vorjahr, aber nicht unverwundbar. Ohne Doliboa, der ein exzellenter Werfer und ein ausgezeichneter Einzelspieler war, sind die Jurassier diesmal mit Richmond ausgeglichener geworden. Er ist ein sehr mannschaftsdienlicher Spieler. Wollen wir den Titel holen, müssen wir mindestens einmal in Boncourt gewinnen.»

«Erster Final in tragender Rolle»

Valentin Wegmann sieht in der diesjährigen Finalserie nicht bloss Parallelen zum Vorjahr. «Die Rollen in unserer Mannschaft haben sich stark verändert. Ich habe das Gefühl, dass ich in dieser Saison grösseren Einfluss auf das Spielgeschehen nehmen kann. Ich erhalte mehr Einsatzzeit und geniesse das Vertrauen des Trainers. Dies stärkt natürlich auch das Selbstvertrauen, was sich nicht immer nur in Punkten auswirkt, sondern auch in der Defensive mit Spezialaufgaben. Ich freue mich auf diese Playoff-Serie und hoffe, dass diesmal das Glück auf unserer Seite sein wird.»

Trainer Koller wollte nichts wissen von der besonderen Rolle einer ersten Finalpartie: «Für mich ist immer das anstehende Spiel das wichtigste der Serie. Klar sind wir gespannt auf diese erste Begegnung. Doch wir sind bereit. Das Team verspürt Lust, will den Titel. Wir haben uns auch mental gut auf diese Serie vorbereitet (mentales Coaching nach den Trainingseinheiten mit einem Profi). Ausser Nedim Livadic (alte Verletzung am Sprunggelenk rechts; fällt sicher aus; hofft, am Montag das Training wieder aufnehmen zu können) sind alle fit. Ich hoffe sehr, dass sich Boncourts Vorteile auf das Heimrecht und die Atmosphäre in der Halle beschränken und keinen Einfluss auf die Spielleitung haben werden.»

«Boncourt in der Favoritenrolle»

Befragt nach der Ausgangslage, meinte Olympics Trainer Koller: «Für mich sind die Jurassier zu favorisieren. Immerhin sind sie amtierender Meister, haben die reguläre Saison auf Platz eins abgeschlossen und auch europäisch gute Leistungen vorzuweisen. Wir müssen von Anfang an dranbleiben, zu unserer Stärke finden. Wir stehen im Finale, haben damit ein Ziel erreicht. Jetzt will jeder sein Bestes geben und möglichst den Titel holen.»

Ja, genau dies wollen beide Teams, wollen sie diese Saison nicht «trophäenlos» beenden, denn beide bisherigen Titel gingen bekanntlich nach Genf zu den Devils. Es ist also die letzte Möglichkeit, trotz Spitzenplatzierungen, zu retten, was noch zu retten ist, sprich den Meisterpokal in Empfang nehmen zu können. Wovon wird es abhängen? «Ich glaube, dass die Mannschaft Meister wird, die es besser versteht, von den Fehlern des Gegners zu profitieren», meinte Boncourts Matthias Kautzor.

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