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Volkskalender 2020 mit Neuheiten

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Kurz vor der He­rausgabe des 110.  Jahrgangs verstarb vor einem Jahr völlig unerwartet der langjährige Redaktor des Freiburger Volks­kalenders, Anton Jungo. Die FN-Redaktorin Imelda Ruf­fieux aus Plasselb sowie die Lehrerinnen Yvonne Jungo aus Bösingen und Trudi Schneuwly aus Schmitten haben seine Nachfolge angetreten. Das Dreier-Team hat denn auch die Gelegenheit wahrgenommen, ein paar Änderungen vorzunehmen. «Zum ersten Mal in seiner Geschichte präsentiert sich der Freiburger Volkskalender ganz in Farbe», hielt Marco Herren von der Canisius AG, der Herausgeberin des Kalenders, gestern anlässlich der Vernissage fest.

Die «Kopfüber»-Variante

Als zweite grosse Neuerung wurde der Volkskalender als «Kalender im Kalender» vorgestellt. Wer den Kalender in die Hand nimmt, bemerkt vorerst – abgesehen von der Farbe und der Auffrischung – keine grossen Unterschiede: Hinter dem traditionellen Titelblatt befinden sich die Rubriken wie die Kalendernotizen, das Kalendarium, die allgemeine Chronik sowie die Chronik der Gemeinden, Kirchgemeinden und Pfarreien, der Freiburger Friedhof, der Unterhaltungsteil mit Witzen und Sudokus und das Preisrätsel sowie das Marktverzeichnis. «Wir haben die Chronik besser gegliedert», hielt Imelda Ruffieux fest.

Wer den Kalender umdreht und ihn auf den Kopf stellt, dem fällt sogleich das neue Titelblatt auf. Es soll laut Medienmitteilung das Eingangstor für den redaktionellen Teil der Publikation bilden. «Seiner Tradition treu bleibend, will der Freiburger Kalender seiner Leserschaft auch in dieser Ausgabe mit interessanten Geschichten, spannenden Reportagen und literarischen Texten die verschiedensten Themen aus Geschichte, Volkskunde, Natur und Umwelt, Gesellschaft sowie Natur und Kultur näherbringen», wie Trudi Schneuwly betonte.

Breite Palette an Themen

Die Themenvielfalt reicht vom weit über die Bezirksgrenzen hinaus bekannten Kulturlokal Bad Bonn über das Leben von Erdkröten im Schwarzsee und das Galgenwunder, das sich vor 1000  Jahren ereignet haben soll, bis zu den Frauen in der Freiburger Geschichte. «Gerade mit dem Bad Bonn möchten wir auch eine junge Leserschaft erreichen», hielt Schneuwly fest. Im Kalender finden sich Reportagen über die Arbeit der Schweizer Tafel, über die Segelfluggruppe Bellechasse und Berichte über die 100-Jahr-Jubiläen der Alpgenossenschaften St. Antoni und Wünnewil. Auch die Modelleisenbahnanlage Kaeserberg in Granges-Paccot, die zum Staunen und Träumen einlädt, wird vorgestellt. Bei den literarischen Texten geht es um Lausbubengeschichten aus den 1940er-Jahren in Plaffeien und um ein Seebezirkler Dorforiginal. Vom Sensler Mundartspezialisten Christian Schmutz sind Sensler Ausdrücke nach­zulesen, die neu ins Senslerdeutsche Wörterbuch Eingang finden.

Würdigung von Anton Jungo

Der redaktionelle Teil des «neuen» Volkskalenders beginnt mit einer Würdigung von Kalendermann Anton Jungo. Und der erste Beitrag danach stammt noch von ihm selber. «Zu- und Übernamen von Bösinger Familien» lautet die Überschrift seines Texts. «Er hat bei Pro Bösingen einen Vortrag über das Thema gehalten», sagte Yvonne Jungo, die diesen bearbeitet hat.

An der gut besuchten Vernissage vernahmen die Anwesenden auch viel über die Gemeinde und Pfarrei Plaffeien sowie über das neue Pfarrzentrum, dies aus dem Munde von Gemeindepräsident Otto Lötscher, Pfarreipräsident Hermann Hayoz und Ernest Kolly. Der Biologe Jacques Studer faszinierte die Gäste mit einer Dia-Show zum Thema «Der Schwarzsee – ein Hotspot der Biodiversität im Sense-Oberland». Und am Apéro waren sich alle Gäste einig, dass der neue Kalender lesenswert ist und das neue Redaktionsteam viel Lob verdient.

Zahlen und Fakten

Volkskalender 2020 mit 200 Seiten

Der Freiburger Volkskalender 2020 weist einen Umfang von 200 Seiten auf und wird in einer Auflage von 4000  Exemplaren gedruckt, wie die Herausgeberin, die Cani­sius  AG, in einer Mitteilung festhält. Zu kaufen ist er für 20  Franken in Buchhandlungen, Papeterien, an Kiosken, Tankstellenshops, in Raiffeisenbanken, Coop-, Landi- und Dorfläden. Er kann auch direkt bei Canisius AG, Beauregard 3, 1700 Freiburg bestellt werden. Zudem wird er in gewissen Ortschaften von Tür zu Tür verkauft.

az

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