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Voll für ein weltoffenes Freiburg eingesetzt

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Autor: arthur Zurkinden

«Wer mich kennt, weiss, dass ich noch dieses innere Feuer besitze, um mich voll für die Freiburger Wirtschaft einzusetzen», sagte Beat Vonlanthen, als er am Mittwoch vor den Medien die Bilanz 2010 des Staatsrates präsentierte. «Ich freue mich schon jetzt darauf, in fünf Jahren ein zweites Mal Staatsratspräsident zu sein», fuhr er fort und fügte an, «sofern Gott und die Freiburgerinnen und Freiburger dies wollen.» So verheimlichte er nicht, dass er weiterhin Volkswirtschaftsdirektor bleiben möchte und keinen Direktionswechsel anstrebt.

Kein Schönwetterpolitiker

Als Volkswirtschaftsminister musste er sich im letzten Jahr des Öftern als Krisenmanager betätigen. So erinnerte er an die Brauerei Cardinal, an Süd Chemie in Romont oder an die Schumacher AG in Schmitten, also an Unternehmen, die im Jahre 2010 unter Druck geraten sind. «Das Leben eines Politikers ist hart. Schönwetterpolitiker braucht es heute nicht mehr. Wir haben auch keine im Staatsrat», meinte er dazu, freute sich umso mehr, dass er am Ende des Jahres ankündigen kann, dass die belgische UCB-Gruppe Bulle als Standort für ihr erstes Biotechnologie-Produktionszentrum auserwählt hat (siehe Artikel auf Seite 3).

Selbstsicheres Freiburg

Die Öffnung Freiburgs trägt nach seinen Worten auch ihre Früchte. «Die Freiburger sind selbstsicherer geworden», stellte er fest und wies darauf hin, dass es Freiburg gelingt, seine Trümpfe auszuspielen. Dazu zählt er das Bildungsangebot und die Zwei-, ja Dreisprachigkeit des Kantons, die nicht zuletzt für die UCB-Gruppe beim Standortentscheid eine Rolle gespielt hat.

Beat Vonlanthen wies auch darauf hin, dass die Universität Freiburg im Shanghai Index 2009 der 500 weltbesten Universitäten Unterschlupf gefunden hat. Er wähnte die Studien der Credit Suisse oder des BAK Basel Economics, die Freiburg als Industriestandort für Spitzentechnologien empfehlen, Studien, welche auch die innovative Kapazitäten der lokalen Unternehmen hervorheben und das günstige Klima für Kreativität loben (vgl. Bericht Seite 9).

Gespräch mit Ban Ki-moon

Unter dem Kapitel «Weltoffenheit» nannte er natürlich auch die Reise einer Freiburger Delegation nach New York, um der Antrittsrede beizuwohnen, die der Freiburger alt Bundesrat Joseph Deiss als Präsident der Uno-Generalversammlung hielt. «Wir hatten Gelegenheit, uns eine Viertelstunde mit Uno-Generalsekretär Ban Ki-moon zu unterhalten», hielt er mit Stolz fest. Natürlich erwähnte er auch die engen Kontakte Freiburgs zur Region Zhejiang in China, die Ehrengast an der Fribourgissima 2010 war. Und Freiburg wird dort im Jahre 2011 als Ehrengast einer grossen Lebensmittelmesse präsent sein. Der Beitritt Freiburgs zur Hauptstadtregion Schweiz nannte er als weiteres Beispiel der neuen Dynamik der Öffnung.

Im Zusammenhang mit der interkantonalen Zusammenarbeit hielt er auch fest, dass Freiburger Kaderleute der Kantonsverwaltung nicht weniger als 20 schweizerische Kommissionen und Konferenzen präsidieren.

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