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Vom Dunkeln ans Licht

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Begegnungsnacht für junge Leute

«Wir wollen den Jungen eine Alternative zum Alltag bieten», wie Pfarrer Beat Marchon, Mitglied des OKs, erklärt. Unter dem Thema «Vom Dunkeln ans Licht» wird den Jungen in der Nacht vom 7. auf den 8. April eine grosse Auswahl an Begegnungen mit verschiedensten Menschen geboten. Teilnehmen dürfen alle, die gerne mit anderen Menschen in Kontakt treten und offen sind für neue Erfahrungen.

«Von unten nach oben»

Die Veranstaltung beginnt im Saal der Cordéliers neben dem Tinguely-Museum. In Gruppen werden dann verschiedene Ateliers besucht. «Es geht an diesem Abend immer von unten nach oben, auch im geographischen Sinn», so Pater Urban Federer, der die Nacht ebenfalls mitorganisiert. Unter anderem steht ein Besuch des Zentralgefängnisses in der Unterstadt auf dem Programm. Dabei werden die Teilnehmer zuerst in die Gefängniswelt eingeführt und haben danach die Möglichkeit, mit einem ehemaligen Gefangenen und einem Wärter zu sprechen. Dazu ist es unbedingt notwendig, einen Personalausweis bei sich zu haben, so verlangt es die Gefängnisdirektion.

Es stehen aber auch weitere Begegnungen auf dem Programm. Pater Leonhart, der in Zürich sehr nahen Kontakt zu den Drogensüchtigen am Platzspitz pflegte, wird auf die Fragen der Jugendlichen antworten. Eine weitere Begegnung ist mit zwei HIV-positiven Frauen geplant, die aus ihrem Leben erzählen werden.

Mitternacht in der Kathedrale

Zu vorgerückter Stunde wohnen die Teilnehmer in der Kathedrale einer interessanten Mischung aus Raum, Musik und Text bei. Damit soll die Bedeutung des Lichts dargestellt werden. In der darauf folgenden Pause können sich die Jugendlichen bei einer Gulaschsuppe stärken.

Im zweiten Teil der Nacht werden wiederum verschiedene Ateliers angeboten, diesmal mit Schwerpunkt auf die Lichtblicke im Leben. Dabei kann man unter anderem behinderten Menschen begegnen, die vom Umgang mit ihrer Behinderung berichten.
In den frühen Morgenstunden machen sich alle Beteiligten zum Guintzet auf, wo sie an einem Feuer den Sonnenaufgang abwarten werden. Abschliessend sind alle zur Eucharistiefeier und zum Frühstück im Priesterseminar eingeladen.

Jugend und Religion

In der heutigen Zeit ist es nicht gerade eine dankbare Aufgabe, junge Leute für Religion zu begeistern. Denn Begriffe wie Kirche, Religion und Glauben seien schon derart «abgenutzt», dass sie Jugendlichen nicht mehr anzusprechen vermögen. «Was wir hier bieten, ist eine Lebenserfahrung», meint OK-Präsident Pius Bürgisser. Vielleicht kann man ja die Jungen auf diese Weise erreichen.

Die Organisatoren hoffen jedenfalls auf möglichst viele Anmeldungen. Die Teilnahme ist auch für Behinderte möglich, da die Armee einen Transportservice zur Verfügung stellt.

Kontaktadresse: Beat Marchon, Kirchstrasse, St. Antoni, E-Mail: begegnungsnacht@freesurf.ch

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