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Vom Fernseher bis zu alten Turnschuhen

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Autor: Karin aebischer

Die Primarschüler von Bösingen staunten nicht schlecht, als sie beim Abfalleinsammeln auf Gegenstände wie Fernseher, Polstersessel, Stacheldraht, Kleider oder gar Besteck stiessen. «Wilde Deponien sind in Bösingen eigentlich kein Problem, doch es gibt immer wieder Leute, die es nicht kapieren», erklärte Gemeinderat Erich Gobet auf Anfrage.

Auch in St. Ursen haben über 55 Personen aus verschiedenen Vereinen ihrer Gemeinde ein sauberes Erscheinungsbild verpasst. «Ich bin sehr erfreut, dass die Menge an gesammeltem Abfall gegenüber der ersten «Früelingspùtzeta» eher abgenommen hat», so Albert Studer.

Sauberes Oberland

So hat die Aktion im Jahr 2002 auch in dieser Gemeinde Früchte getragen. Nebst Alteisen und verrotteten Schuhen ist man in St. Ursen auch auf ein vergrabenes Auto gestossen. «Dieses konnten wir leider nicht abtransportieren», erklärt Studer. Er vermutet, dass dort noch weitere Gegenstände vergraben sind.

Ebenfalls weniger Abfall und einen deutlichen Rückgang bei wilden Deponien können die Gemeinden Plaffeien, Oberschrot und Zumholz verzeichnen. «Die Lage ist viel besser als früher. Wir haben unsere Bürgerinnen und Bürger zur Sauberkeit erzogen», meinte Anita Remund, Gemeinderätin von Plaffeien. 190 Kinder haben am Freitag die Wanderwege und Wälder von Schwarzsee bis nach Zumholz von herumliegendem Unrat befreit.

In Düdingen wurden die 80 Kinder und Jugendlichen der Jubla von Staatsrat Georges Godel unterstützt (siehe Kasten). «Solche Anlässe sind ein wertvoller Beitrag an die Verbesserung der Lebensqualität», lobte er die Organisatoren sowie die aktiven Helfer. Auch die Düdinger freuten sich ob dem prominenten Gast. «Ihr Mitwirken ist eine grosse Motivation für uns», hielt Gemeinderat Franz Schneider in seiner kurzen Ansprache auf dem Bahnhofplatz fest.

Täter werden oft gefasst

Nicolas Bürgisser, Oberamtmann und Präsident der Region Sense, welche als Haupt-sponsor der «Früelingspùtzeta» auftritt, erläuterte, dass das Oberamt leider immer wieder Abfall-Missetäter bestrafen müsse. «Meistens machen sie einen taktischen Fehler und man findet sie», sagte er.

Ein voller Erfolg

Zum Abschluss der «Früelingspùtzeta 08» (siehe Kasten) hielt der Organisator Hubert Dietrich fest, dass auch die diesjährige Ausgabe gerade wegen des deutlichen Rückgangs an gesammeltem Abfall ein voller Erfolg war. «Es scheint, als habe sich in den Köpfen der Menschen etwas verändert», so der Präsident des Vereins O.S.K.A.R.

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