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«Vom Himmel hoch, da komm ich her»

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«Vom Himmel hoch, da komm ich her»

Die Weihnachtsausstellung im Sensler Museum ist den Engeln gewidmet

Es war ein Engel, der den Hirten auf dem Felde die Geburt des Jesuskindes im Stall von Bethlehem ankündigte. Engel sind mit Weihnachten untrennbar verbunden. Das zeigt auch die neue Ausstellung im Sensler Museum in Tafers.

Von ANTON JUNGO

Der Engel, der in der Weihnachtsgeschichte nach dem Evangelisten Lukas den Hirten erscheint, hat allerdings wenig zu tun mit den Engel-Darstellungen in der Ausstellung im Sensler Museum. Lukas schreibt: «Da trat ein Engel des Herrn zu ihnen und die Herrlichkeit des Herrn umstrahlte sie, und sie fürchteten sich sehr.» Engel sind, wie es schon der griechische Name «angelos» sagt, Boten Gottes, Vermittler zwischen Himmel und Erde, zwischen Gott und den Menschen. Die Angst wich erst von den Hirten, als sie die Botschaft von der Geburt Jesu vernommen hatten, der Himmel sich auftat und die Heerscharen sangen: «Ehre sei Gott in den Höhen und Friede den Menschen auf Erden.»

Engel aus verschiedensten
Sammlungen

In der Ausstellung kommen Engel aus Wachs, Holz, Gips, Zinn, Kunststoff, Papier, Karton oder Stroh daher. Liedverse, die das Weihnachtsgeschehen besingen, bilden den «roten Faden» durch die Ausstellung vom «Himmel hoch … Engel in der Weihnachtszeit». Die Vitrinen mit den Ausstellungsobjekten sind verziert mit Spruchbändern wie «Ich bring euch gute neue Mär», «Ehre sei Gott in der Höhe», «In der Finsternis wir alle sein» usw.

Die Ausstellung wurde gestaltet von der Museumsleiterin Maria-Anne Pinheiro-Fankhauser und deren Schwester Christina Fankhauser, die selbst auch im Museumsfach tätig ist und seit Jahren zum Thema «Engel» arbeitet. Für die Technik zeichnet Myriam Meucelin Rohr verantwortlich. Wie die Museumsleiterin gestern betonte, stammen die ausgestellten Objekte aus den Beständen des Museums selbst sowie aus zehn weiteren, meist privaten Sammlungen.

Im Zentrum des grossen Ausstellungsraumes im ersten Stock steht ein Kasten mit einem Christkind aus Wachs – ein hervorragendes Kunstwerk, welches die Vinzenzschwestern bei ihrem kürzlichen Wegzug aus Tafers dem Museum geschenkt haben. Umgeben ist das Christkind von Kastenkrippen. Es handelt sich dabei um Klosterarbeiten aus der Sammlung des Museums und von Pius Käser aus Fendringen. Bei der Auswahl dieser Krippen wurde darauf geachtet, dass gemäss dem Thema der Ausstellung den Engeln eine zentrale Rolle zukommt.

Engel in verschiedensten
Formen und Funktionen

Im Dachgeschoss wird die ganze Palette von Engelsfiguren in den verschiedensten Formen und Funktionen dargestellt. Besondere aufmerksamkeit wird dabei den musizierenden Engeln geschenkt. «Durch den Gesang der Engelsscharen bei der Verkündigung an die Hirten erreichten himmlische Klänge die Erde und riefen zur Nachahmung auf. Im Bild der musizierenden Engel finden wir symbolisch die sphärischen Klänge, welche zur Teilnahme an der himmlischen Liturgie bewegen sollen», hält Marie-Anne Pinheiro-Fankhauser dazu fest. Sie weist darauf hin, dass Engel, die mit Instrumenten ausgestattet sind, in Malerei und Plastik erst im 14. Jahrhundert erscheinen.

Eine andere Gruppe stellen die Licht tragenden Engel dar. «Als Lichtträger sollen sie an das frohe Ereignis erinnern und die Menschen durch die Dunkelheit begleiten», betont sie.
Im Dachstock steht auch ein Weihnachts- beziehungsweise Engelbaum, der mit Engels-Figuren von Dorothea Walther geschmückt ist. Diese Figuren sind käuflich zu erwerben und werden Liebhabern zusammen mit einem Glückwunschspruch abgegeben.

Die Ausstellung im Sensler Museum ist offen bis zum 23. Januar 2005. Öffnungszeiten: im Dezember jeweils von Dienstag bis Sonntag von 14 bis 17 Uhr; im Januar jeweils von Donnerstag bis Sonntag von 14 bis 17 Uhr. Gruppen können die Ausstellung auf Anfrage auch ausserhalb dieser Zeiten besuchen: Tel.
079 487 57 75.

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