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Vom jungen Primarlehrer zum engagierten Ordensmann

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«Mein Initialerlebnis hatte ich bei einem Aufenthalt in einem Kloster in Italien, als ich dort sah, wie die jungen Brüder ihr Leben und ihre Arbeit teilten und gemeinsam einen alternativen Lebensstil pflegten», sagt der 43-Jährige, der ursprünglich aus Zürich stammt, heute aber in der Stadt Freiburg lebt. «Ein Damaskuserlebnis war dies allerdings nicht», fügt er schmunzelnd an. «Ich hatte schon immer einen engen Bezug zu Jesus Christus.»

Der 43-Jährige hat die Sekundarschule und das Lehrerseminar an den Zuger Schulen St. Michael absolviert und hat danach zunächst zwei Jahre lang als Primarlehrer im aargauischen Oberrüti gearbeitet.

Auf Augenhöhe

Doch schon bald zog es ihn zum klösterlichen Leben hin. So wurde er Ordensmann und trat 1999 zunächst in das Kloster in Flüeli-Ranft im Kanton Obwalden ein. Nach zwei Jahren dort absolvierte er ein einjähriges Noviziat in Italien und lebt heute nach weiteren fünfeinhalb Jahren in den deutschen Städten Würzburg und Münster in einem Kloster in der Saane­stadt, in dem er seit mehreren Jahren sogar eine leitende Position innehat. Der heute Gesuchte gehört einem Orden an, der sich ausdrücklich der apostolischen Armut verschrieben hat – und dessen Gründer eine sehr bekannte Person im Vatikan zu ihrem Namen inspiriert hat. «Dieser Gründer hat auch mich stark geprägt», sagt der Wahlfreiburger. «Denn er gab seinem Orden eine ganz bestimmte Prägung: So gehören menschliche Begegnungen auf Augenhöhe zu seinen wesentlichen Werten, ebenso die Offenheit gegenüber der pastoralen Arbeit.» Er hätte sich jedenfalls nicht vorstellen können, in einem streng klausurierten Kloster zu leben.

«Hunger nach Sinnsuche»

Auch die Mission in der Dritten Welt war für den 43-Jährigen kein Thema; er stelle auch in der Schweiz einen grossen «Hunger nach Sinnsuche» fest. Deshalb bleibe es auch in unserer Gesellschaft eine interessante Herausforderung, Christus zu verkünden.

Und auch wenn er in seiner leitenden Funktion durchaus eine gewisse Weisungsbefugnis und repräsentative Pflichten habe, zeichne sich sein Orden im Vergleich zu anderen eben auch durch ausgesprochen flache Hierarchien aus.

«Unsere Hauptkompetenzen liegen beim sogenannten Hauskapitel, also bei der gesamten Gemeinschaft», sagt er. Er müsse in seiner Funktion auch alle vier Jahre wiedergewählt werden, wenn er im Amt bleiben wolle, nicht etwa nur alle zwölf Jahre wie in anderen Orden. Bald läuft übrigens seine zweite Amtszeit ab.

In verschiedenen Situationen

An seinem Leben als Ordensmann gefällt dem Gesuchten laut eigener Aussage vor allem «dass ich Menschen in verschiedenen Situationen in ihrem Leben begegnen kann und ihnen in Freud und Leid beistehen kann». Ebenso wichtig sei aber auch die Nähe zu Christus, die er mitunter vor allem in der Eucharistie erlebe. «Das Kloster gibt mir die Möglichkeit, mein Leben ganz aus dem Glauben heraus zu gestalten.»

Die derzeitige Zeit des Wandels von einer autoritären Kirche zu einer, die ihren Platz in einem zunehmendem Wertepluralismus behaupten müsse, erlebe er in diesem Zusammenhang als grosse Herausforderung, die er aber auch als Chance sehe, sich auf seine ureigenen katholischen Tugenden wiederzubesinnen.

Auflösung

Der sportliche Pro-Senectute-Chef

In der Ausgabe vom 26. Juli stellten die FN einen sportbegeisterten Geschäftsleiter vor, der während seines Jura-Studiums für die «Liberté» schrieb. Dabei handelte es sich um Jean-Marc Groppo, Direktor von Pro Senectute Freiburg.

jcg/Bild cr/a

 

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