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Vom kongolesischen Koch bis zum Schweizer Maler: Alle packen mit an

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

 

Ritec verfolgt als unabhängiges Sozialunternehmen gleichzeitig soziale wie auch wirtschaftliche Ziele. Für Menschen, die auf die Unterstützung durch die öffentliche Hand angewiesen sind, bietet Ritec Beschäftigungen in den Bereichen Hauswartdienste, Montage, Schreinerei, Textil, Recycling und Administration an. Die Teilnehmenden werden Ritec von den regionalen Sozialdiensten im Rahmen einer sozialen Eingliederungsmassnahme (SEM) oder durch die IV-Stellen im Rahmen eines Aufbau- oder Arbeitstrainings zugewiesen. Das Alter, die körperliche und geistige Gesundheit sowie die Persönlichkeit eines Teilnehmers haben Einfluss auf die Ziele einer Massnahme. Die Arbeiten bewegen sich nahe an den Bedingungen des ersten Arbeitsmarktes. So werden ausschliesslich Aufträge für Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen bearbeitet.

Eine bunte Truppe

«Den Auftrag für die Demontagearbeiten des Bahnhofbuffets», so Kurt Leuenberger, Leiter der Schreinerei-Zimmerei bei Ritec, «durften wir nach vorgängiger Offerte auf Anfrage des zuständigen Architekturbüros Bongni Sturny Architektur GmbH übernehmen.» Es sei ein umfangreicher Auftrag, so Leuenberger weiter, der einen arbeitsreichen Terminkalender verspreche. Aus diesem Grund wurde beschlossen, dass nicht nur Beschäftigte der Schreinerei/Zimmerei, sondern auch Beschäftigte aus den Hauswartdiensteabteilungen von Düdingen und Villars-sur-Glâne eingesetzt werden. So entstand eine bunte Truppe von insgesamt elf Beschäftigten. Vom 19-jährigen Schweizer Maler über den 38-jährigen kongolesischen Koch, den 47-jährigen mexikanischen Zeichnungslehrer bis zum 53-jährigen Aussendienstmitarbeiter aus Ex-Jugoslawien ist das ganze Spektrum menschlicher Charaktere und Lebenswege vorhanden.

Betreuer sind gefordert

Die Betreuer der Arbeiten sind bei Projekten wie jenem im Bahnhofbuffet gefordert. Leuenberger erklärt: «Oberstes Ziel bei der Ausführung aller unserer Aufträge ist die Arbeitssicherheit. Wir Betreuer müssen einerseits die Arbeiten bezüglich des Schwierigkeitsgrades und des Gefahrenpotenzials den Teilnehmenden entsprechend ihrer Fähigkeiten und Fertigkeiten zuteilen, sie instruieren, überwachen und auch korrigieren. Andererseits arbeiten wir natürlich auch selber mit und übernehmen dabei oft die anspruchsvollsten Arbeiten.» Ein wichtiger Teil der Arbeit der Betreuer ist auch das Beobachten der Beschäftigten in Bezug auf ihre Stärken und Schwächen. Während regelmässig stattfindenden Standortgesprächen wird dann auf diese Beobachtungen Bezug genommen, um die Arbeitsweise und das Arbeitsvorgehen zu optimieren. Dass in diesen Gesprächen verwendete Beurteilungsraster ist auch für die zuweisenden Stellen eine grosse Hilfe bei ihrer eigenen Beurteilung der Entwicklung und des Verlaufs einer Massnahme.

 Neben der Arbeitssicherheit steht auch der Kunde im Zentrum: «All unsere Aufträge haben eines gemeinsam: Die Kundenzufriedenheit steht im Vordergrund. Die Schwierigkeit dabei ist, stets alle unsere Kunden–also den Produktionskunden, die zuweisende Stelle und auch die Beschäftigten selber–zufriedenzustellen.» Kurt Leuenberger ist überzeugt, dass ihm und seinen Arbeitern das auch dieses Mal wieder gelingen wird, und blickt mit Vorfreude den kommenden Tätigkeiten im Bahnhofbuffet in Düdingen entgegen.

Zahlen und Fakten

Praxiszentrum Hirslanden in Düdingen

Die Privatklinikgruppe Hirslanden umfasst 16 Kliniken in elf Kantonen mit insgesamt über 100 integrierten Kompetenzzentren und spezialisierten Instituten. Im ehemals grossen Saal des Hotels Bahnhof in Düdingen wird eine Fläche von gut 1100 Quadratmetern erschlossen. Es entsteht ein Praxiszentrum mit verschiedenen Praxisräumlichkeiten, Radiologie und Labor sowie Büro- und Aufenthaltsräumen für Mitarbeitende. Das Investitionsvolumen beträgt rund 7 Millionen Franken, wovon knapp 6 Millionen durch Hirslanden und 1,1 Mio. Franken von der Gemeinde Düdingen getragen werden. Die Gemeindeversammlung von Düdingen hatte am 11. Juni 2014 grünes Licht für den Bau eines Ärztezentrums gegeben. Nach einer rund neunmonatigen Bauzeit soll das Praxiszentrum Düdingen Ende 2015 eröffnet werden. Hirslanden betreibt mit dem Praxiszentrum am Bahnhof Bern bereits seit 2013 ein ähnliches Ärztezentrum.tr

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