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Vom Maggenberg auf den Dorfplatz

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Der Dorfbrunnen von Tafers hat ein bewegtes Schicksal

Autor: Von ANTON JUNGO

Der Dorfplatz von Tafers hat seine heutige Gestalt erst in den Achtzigerjahren des letzten Jahrhunderts erhalten. Einige Jahre vorher – 1965 bis 1968 – hatte der alte, romantische Dorfkern grössere Veränderungen erfahren. Mit der Renovation und Vergrösserung der Kirche wurde auch die Umgebung neu gestaltet. Die sogenannte Dreifaltigkeitshütte, der Dorfbrunnen und die alte Linde mussten weichen. «Der Kirchplatz verkümmerte zu einem toten, geteerten Parkplatz», erinnert sich Peter Dietrich, der seine Jugendzeit im Dorfzentrum verbrachte. Die Dorfjugend verlor damals ihren Spielplatz, der für viele Abenteuer gut war.In den Jahren 1974/1975 wurde das Sigristenhaus renoviert, das als Sensler Heimatmuseum eine neue Bestimmung erhalten hat. Das Museum wurde am 13. Juli 1975 mit einem grossen volkstümlichen Umzug eingeweiht.Nun wurde auch die Neugestaltung des Dorfplatzes zum Thema. Die Pfarreiversammlung, unter der Leitung von Pfarreipräsident Josef Küttel, beschloss im Frühjahr 1980 aus Anlass des 500-Jahr-Jubiläums des Beitritts Freiburgs zur Eidgenossenschaft (1481), den Dorfplatz zu pflästern und verkehrsfrei zu machen.Es fehlte noch ein Ersatz für den baufälligen Dorfbrunnen. Eine Plakette am Brunnenstock erinnert daran, wie der neue Brunnen auf den Dorfplatz kam. «Dieser Brunnen aus der Mitte des 18. Jahrhunderts stand in Maggenberg und wurde am 12. Oktober 1980 anlässlich der 100-Jahr-Feier des Cäcilienvereins von der Sparkasse des Sensebezirks der Pfarrei Tafers geschenkt», heisst es da.

Mächtiger Trog aus einem Block

Es waren Robert Carrel, Verwalter der damaligen Sparkasse (heute Clientis) und Peter Dietrich, damals beide Mitglied der Museumskommission, die auf den alten Brunnentrog aufmerksam wurden. Aus Rücksicht auf das Bezirksspital hatte die Sparkasse, Eigentümerin der Liegenschaft Maggenberg, nach einem Brand die Scheune an einem neuen Standort errichtet. Der mächtige Brunnentrog, der früher vor der abgebrannten Scheune gestanden hatte, war verwaist und zwecklos geworden.So wurde die Idee geboren, den Brunnentrog, der aus einem einzigen Block gehauen ist, auf dem Dorfplatz zu neuen Ehren kommen zu lassen. Der Brunnenstock mit Kugel wurde dem Vorgänger nachempfunden. Zusammen mit der ebenfalls neu gepflanzten Linde prägt der Dorfbrunnen heute wieder den Dorfplatz von Tafers. Am plätschernden Brunnen wird zwar nicht mehr gewaschen oder Vieh getränkt. Um ihn versammelt sich die Dorfgemeinschaft aber immer wieder zu gemütlichen Apéros oder ganz einfach zum Gedankenaustausch. Auf dem Dorfplatz finden auch der Martins- und der Nikolausmarkt statt.Der neue Dorfbrunnen wird wie schon sein Vorgänger mit Wasser aus einer eigenen Quelle gespiesen. Die Wasserfassung steht im Brunnenbergholz.

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