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Vom Milchvieh im Stall zu Federvieh in der neuen Masthalle umgestellt

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Josef Jungo

Im Hinblick auf die Übernahme des elterlichen Betriebes hat sich der Junglandwirt Erich Jungo neu orientiert. «Um den Hof als Vollerwerbsbetrieb erhalten zu können, suchte ich nach Lösungen.» Der Betrieb umfasst 23 Hektaren Land und eine Vertragsmenge von 100 000 Kilogramm Milch. In der Milchviehhaltung habe er die Lösung nicht gesehen, erklärte der angehende Meisterlandwirt.

Von einem Nachbarn hatte er vernommen, dass die Firma Frifag aus Märwil (TG) weitere Pouletmäster sucht. Im Bezirk hat die Firma bereits Vertragspartner. Die Gespräche mit der Firma verliefen erfolgreich, und die Planung einer grossen Masthalle wurde an die Hand genommen. Die Bauarbeiten wurden der Spezialfirma Inauen aus Appenzell übertragen. Der Einmann-Betrieb von Erich Jungo ist nun auf Pouletmast und Ackerbau ausgerichtet. Am 3. Mai konnten die ersten Küken eingestallt werden.

Strenge Vorschriften für Pouletmastbetriebe

Die Masthalle hat eine Grundfläche von 1320 Quadratmetern. Das entspricht 18 000 Normmastplätzen. Laut Tierschutzgesetz darf ein Quadratmeter Stallgrundfläche mit maximal 30 Kilogramm Mastpoulets belegt werden. Das Futter für den Mastbetrieb muss zu mindestens 70 Prozent auf dem eigenen Land produziert werden, so sieht es die Raumplanungsordnung vor.

In der Mastorganisation ist eine frühzeitige Vorausstallung geplant. Darum wurden in der grossen Masthalle 23 000 Küken eingestallt. Um den Tierschutzanforderungen gerecht zu werden, werden rund 5000 Tiere vorzeitig ausgestallt und geschlachtet. Damit die Vorschrift von 30 Kilogramm pro Quadratmeter eingehalten werden kann, wird die Gewichtsentwicklung der Masttiere mit einer elektronischen Waage genau verfolgt.

Harter Konkurrenzkampf mit dem Ausland

Für die Pouletmäster in der Schweiz ist es schwierig, in Konkurrenz mit der EU zu bestehen. Gegenwärtig beläuft sich im angrenzenden Ausland das maximale Gewicht zwischen 39 und 42 Kilogramm Mastpoulets pro Quadratmeter. Die Tiere verfügen weder über eine erhöhte Sitzgelegenheit noch über einen Aussenklimabereich. «Aus diesem Grund ist es uns wichtig, den Konsumentinnen und Konsumenten die Schweizer Geflügelmast zu präsentieren», betonte Erich Jungo.

Hinterbürg/Düdingen, Sa, 15. Mai, Betrieb Erich Jungo, 10 bis 16 Uhr, Besichtigung der neuen Pouletmasthalle.

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