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Vom Schaulaufen zur Zitterpartie

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Autor: Markus Rudaz

Düdingens Coach Thomas Zwahlen war nach der Partie von seinen Jungs enttäuscht: «Uns fehlt im Moment einfach das Selbstvertrauen. Frustrierend für mich ist dabei, dass wir in jedem Spiel phasenweise unsere gewaltigen Möglichkeiten aufblitzen lassen. Aber im nächsten Drittel verfallen wir wieder in völlige Panik.» In entscheidenden Momenten fehle seinem Team ein Goalgetter.

Starker Ersatzgoalie

Das Wellental der Emotionen war im Spiel gegen St-Imier effektiv kaum zu überbieten. Im ersten Abschnitt spielten die Freiburger wie aus einem Guss, kombinierten die Bern-Jurassier schwindlig und kamen zu Abschlussmöglichkeiten im Multipack. Zur Ehrenrettung der Bulls muss erwähnt werden, dass der gegnerische Hüter Nappiot, der nach nur 16 Sekunden den verletzten Stammhüter Weiss ersetzen musste, sehr gut hielt und bei einigen Saves auch das Glück des Tüchtigen in Anspruch nahm. Somit widerspiegelte sich die Übermacht auf dem Eis mit dem 1:0 zur ersten Drittelspause (Sassi düpierte mit einer schönen Finte den Hüter) kaum.

Kein Pass findet Mitspieler

Das zweite Drittel zeigte – leider für die Gastgeber – ein ganz anderes Bild: Während St-Imier nun aggressiv forecheckte, zerfiel Düdingens Spiel in alle Einzelteile. Kein Pass kam mehr beim Mitspieler an, in der eigenen Zone wirkte man fahrig und nervös, und vor dem gegnerischen Tor tauchten die Zwahlen-Boys nur sehr selten auf. So fiel denn auch Ayers 2:0 völlig entgegen dem Spielverlauf in dieser Phase (25.).

Unglücklicher Ausgleich

Aber auch dieser Glückstreffer vermochte die Düdinger nicht zu stabilisieren. Als kurz vor Spielmitte zwei Düdinger auf der Strafbank sassen, gelang den Gästen der verdiente Anschlusstreffer. Geradezu peinlich schliesslich der Ausgleichstreffer der Berner: Blaser glaubte, den Puck unter sich begraben zu haben, dieser kollerte aber irgendwo noch hindurch, und St-Imiers Captain Stengel liess sich nicht zweimal bitten (36.). Irgendwie passte dies aber nahtlos ins Bild, das die Bulls in diesem Drittel abgaben.

Doch noch ein Sieg

Immerhin vermochten sich die Düdinger im letzten Abschnitt wieder etwas zu fangen. Es war schliesslich Captain Bürgy, der einen Puck nach einem schnellen Gegenstoss irgendwie am Hüter vorbeidrückte (42.). Diesen Vorsprung brachten die Sensler schliesslich über die Runden. Wobei sie in den letzten zwei Minuten gegen sechs gegnerische Spieler arg in Bedrängnis gerieten und Blasers Tor unter Dauerbeschuss stand.

Für Zwahlen waren schlussendlich die drei Punkte das Wichtigste: «Wir haben im Schlussdrittel zumindest kämpferisch wieder eine gute Leistung gebracht. Am Schluss müssen wir froh sein über diese Punkte. Aber auch in der Schlussphase spielten wir völlig panikartig. Das müssen wir in den Griff bekommen.»

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