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Vom Sorgenkind zum Musterbeispiel

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«Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert». Mit diesem Zitat von Albert Einstein startete Alfred Rentsch, Gemeinderat von Gurwolf/Courgevaux, an der Gemeindeversammlung vom Donnerstagabend seine Ausführungen zum Budget 2019. Vor gut acht Jahren war die Seeländer Gemeinde in eine Finanzkrise geschlittert und verbuchte einen Verlust von über einer Million. «Das Amt für Gemeinden hat damals nicht daran geglaubt, dass wir einen derartigen Turnaround schaffen könnten», sagte Rentsch. Einzig eine Fusion schien noch Rettung bringen zu können. Trotzdem versuchte der Gemeinderat das Unmögliche und krempelte die Gemeindefinanzen um. Seit der Rechnung 2016 sind die Zahlen der Gemeinde nun wieder schwarz. «Wissen Sie, was das Amt heute über die Gemeinde Gurwolf sagt? Sie sei ein Musterbeispiel für einen Turnaround», sagte Rentsch vor den 37  Anwesenden.

Diese positive Entwicklung scheint sich auch im kommenden Jahr fortzusetzen. Das Budget von Gurwolf weist bei Aufwand und Ertrag von rund 7,1  Millionen Franken einen leichten Gewinn von rund 18 500 Franken aus. Das Investitionsbudget sieht Nettoinvestitionen von gut 885 000 Franken vor. Die Bürger genehmigten das Budget einstimmig und diskussionslos.

Zur Abstimmung standen schliesslich fünf Kreditanträge, die direkt die Gemeinde Gurwolf betreffen: 20 000 Franken sollten für die Renovation der alten Garderoben des Fussballvereins investiert werden, 50 000 Franken waren für die Sanierung des Stöcklis im Dorfkern veranschlagt. Mit zwei weiteren Krediten in der Höhe von 71 750 Franken und 60 585 Franken wollte der Gemeinderat zwei Strassen instand setzen: Den Chemin des Sablons und dem Pralyweg. Weiter stand eine Sanierung der Abwasserleitungen für 155 000 Franken zur Abstimmung. Alle fünf Kredite sprachen die Bürger einstimmig, Diskussionen gab es keine.

Vier weitere Kredite betrafen interkommunale Anliegen: Die Finanzierung des Feuerwehrzentrums Tioleyres in der Höhe von 447 719 Franken, einen Beitrag an die neuen Beamer der OS Region Murten in der Höhe von 48 556 Franken, an die ARA Region Murten in der Höhe von 17 350 Franken und an die Sanierung der Pflegeheime des Gesundheitsnetzes See, an der sich Gurwolf im kommenden Jahr mit 121 051 Franken beteiligt.

Die Gurwolfer segneten auch diese Anträge einstimmig und diskussionslos ab.

lr

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