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Von Brahms bis Sutermeister

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Konzert des Sensler Chors in Tafers

Johannes Brahms bildete den ersten Schwerpunkt des Konzerts. Mit den zwei Liedern «Bei nächtlicher Weil» und «Erlaube mir, feins Mädchen» stimmte der Chor das Publikum auf die darauf folgenden 18 Liebeslieder-Walzer ein. Die beiden Freiburger Pianisten Jean-Claude Charrez und Philippe Morard unterstützten den Chor mit grossem Einfühlungsvermögen. Die kurzen Walzer wurden abwechselnd vom ganzen Chor oder von einzelnen Stimmgruppen dargeboten.

Philippe Morard und Jean-Claude Charrez interpretierten dann die dreisätzige Sonate «pour piano à quatre mains» von Francis Poulenc. Das witzige, rhythmische Werk erforderte viel Konzentration, denn oft waren Kreuzungen der Hände auf der Klaviatur zu meistern. Die Freude an dieser Sonate sprang von den beiden Pianisten auch aufs aufmerksame Publikum über. Besonders die vielen anwesenden Kinder zeigten sich beeindruckt ob des virtuosen Fingerspiels.
Ein Schmunzeln ging durch die Reihen der Zuschauer, als sich der Sensler Chor zum zweiten Teil in ungezwungener Weise, fast wie zufällig, in Kostümen der Zeit von «Max und Moritz» auf der Bühne versammelte. Nach dem Lied «Das Huhn und der Karpfen» führte der Chor unter der Leitung von Peter Thoos das selten gehörte Stück «Max und Moritz» des Schweizer Komponisten Heinrich Sutermeister auf. Überraschend für den Chor war der Besuch der Gattin und des Bruders des 1995 verstorbenen Komponisten. Sie lobten den Chor für diese Inszenierung, die ganz im Sinne des Komponisten gewesen sei. Die beiden Pianisten interpretierten den Klavierpart sehr rhythmisch und lautmalerisch, so dass die Hühner der Witwe Bolte und das Geklapper der Mühle richtig spürbar wurden. Eine Gruppe Kinder trug mit ihren witzig gespielten Szenen vor jedem Streich zum guten Gesamteindruck dieses unterhaltsamen Konzertes bei.

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