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Von Entdeckungen, Enttäuschungen und unermüdlichen Arbeitsbienen

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Von Entdeckungen, Enttäuschungen und unermüdlichen Arbeitsbienen
Die NLA-Qualifikation ist zu Ende. Höchste Zeit, in einer Zwischenbilanz die Gottéron-Spieler genauer unter die Lupe zu nehmen …
Matthias Fasel/Frank Stettler
Torhüter:
Sébastien Caron (28):
Die Lebensversicherung. Fast immer ein sicherer Rückhalt. Auf den Saisonhöhepunkt hin hat sich der Kanadier noch einmal gesteigert. Einzig bei seinen Ausflügen wirkt er nicht immer sicher. Es ist zu erwarten, dass der mental starke Torhüter in den Playoffs erneut seine besten Leistungen abrufen kann. Bleibt nur zu hoffen, dass er verletzungsfrei bleibt.

Olivier Gigon (29):
Der Notnagel. Mal hop, mal top. In den 13 Einsätzen als Caron-Ersatz wechselten sich Licht und Schatten regelmässig ab. Strahlt jedoch nie dieselbe Sicherheit aus wie Caron. Sein Abgang nach Bern wird in Freiburg deshalb keine Lücke hinterlassen.

Verteidiger:
Marc Abplanalp (24):
Der Zuverlässige. Ein idealer Verteidiger für den dritten Block. Kennt seine Limiten und liefert fast immer auffällig unauffällig solides Eishockey-Handwerk ab. Sitzt zudem sehr selten auf der Strafbank.

Alain Birbaum (23):
Die positive Überraschung. Hat sich an der Seite von Shawn Heins extrem verbessert. Spielt einen guten ersten Pass, hat ein gutes Stellungsspiel und ist schlittschuhläuferisch sehr stark. Wenn er noch seinen gelegentlichen Hang zum Leichtsinn ablegen kann, gehört der Freiburger zu den Top-NLA-Verteidigern.

Franco Collenberg (24):
Der Polyvalente. Der Bündner hat in Freiburg eine sehr positive Entwicklung durchgemacht. Zu Beginn der Saison als Verteidiger unsicher. Mittlerweile ist der standfeste, gute Schlittschuhläufer viel solider und im Spielaufbau abgeklärter geworden. Vor allem dank seinem starken Backhandschuss kann er zudem auch vor dem gegnerischen Tor für Gefahr sorgen.

Shawn Heins (35):
Der Patron. Für die Verteidigung von unschätzbarem Wert. Obwohl er Strafenkönig der Liga ist, hat sich der Heisssporn in den entscheidenden Momenten meist im Griff. Sorgt mit seinem Körperspiel hinten für Angst und Schrecken bei den gegnerischen Stürmern. Vorne ist er mit seinem harten Slapshot vor allem im Powerplay eine stete Gefahr.

Michael Ngoy (27):
Das verlorene Jahr. Sehr oft verletzt. Wenn der Nati-Verteidiger denn auflaufen konnte, wurde er wegen seiner fehlenden Spielpraxis oft nur sporadisch eingesetzt. Eine Saison zum Vergessen.

Alain Reist (30):
Der solide Abräumer. Seine beste NLA-Saison. Hat sich dadurch für einen Vertrag bei den ZSC Lions empfohlen. Defensiv extrem solid, spielt schnörkellos und hat eine tiefe Fehlerquote. Starke physische Präsenz.

Philippe Seydoux (23):
Der Unkonstante. Nach seiner langen Verletzung viel zu unkonstant. Versucht Kreativität in den Spielaufbau zu bringen. An guten Abenden gelingt das auch. An schlechten mündet das aber in haarsträubenden Fehlpässen. Sein Abgang nach Biel ist aufgrund des vorhandenen Potenzials deshalb bedauerlich, aber sicher verkraftbar.

Wesley Snell (32):
Der Rächer. Der Kanadier mit Schweizer Lizenz ist physisch stets präsent. Ein Teamplayer, der seine Mitspieler auf dem Eis beschützt und rächt. Doch er produziert zu viele Fehlpässe und ist schwach im Spielaufbau. In dieser Verfassung ist der Neo-Zuger kein grosser Verlust.

Stürmer:
Cédric Botter (24):
Der unermüdliche Kämpfer. Defensivstürmer mit sehr limitierten Offensiv-Qualitäten. Erfüllt als Checker durchaus seinen Part und ist besonders im Boxplay wichtig. Mehr ist von ihm nicht zu erwarten.

Andrei Bykow (21):
Der kleine Wirbelwind. Zu Beginn der Saison zauberte der kleine Center etwas gar brotlose Kunst aufs Eis. Hat sich aber im Verlauf der Saison gesteigert und ist dank seiner Schnelligkeit, der starken Stocktechnik und guten Übersicht eine klare Bereicherung für das Team. Es ist zu erwarten, dass er sich in den kommenden Jahren weiter steigern wird.

Marc Chouinard (31):
Der Pechvogel. Hat einen sehr starken Saisonstart hingelegt. Wurde dann nach zehn Spielen durch eine schwere Halswirbelverletzung zurückgeworfen. Es ist nicht anzunehmen, dass der kanadische Center in den Playoffs eine grosse Rolle spielt.

Sandy Jeannin (32):
Der Top-Transfer. Ist den hohen Erwartungen mehr als gerecht geworden. Nach kleinen Startschwierigkeiten hat der Nati-Captain in Freiburg seine produktivste Saison hingelegt. Hat eine starke Spielübersicht, schiesst Tore, erfüllt seine Defensivpflichten und lenkt auch noch das Powerplay. Wird mit seiner Erfahrung auch in den Playoffs sehr wichtig sein.

Mike Knoepfli (26):
Die Entdeckung. Erledigt vorbildlich seine Defensivaufgaben und zeigt an der Seite von Law und Jeannin ungeahnte Skorerqualitäten. Der Kanadaschweizer ist nicht nur körperlich robust, sondern auch stocktechnisch gut. Ein absoluter Glücksgriff.

Adrien Lauper (21):
Der Stagnierende. Viel Masse, wenig Klasse. Hat auch diese Saison keine Fortschritte gemacht. Hat eine sehr defensive Rolle inne, die er durchaus passabel erfüllt. In Sachen Offensive, Stocktechnik und Kaltblütigkeit ist er hingegen ein Totalausfall.
Kirby Law (31):
Der Vorbereiter. Der ehemalihe AHL-Topskorer schiesst zu wenig Tore. Ist aber ein steter Gefahrenherd mit einem guten Auge für den Mitspieler. Seine Pässe sind teils magistral. Würde auch kommende Saison gut zu Gottéron passen.

Laurent Meunier (30):
Die Arbeitsbiene. Der Chouinard-Ersatz kassierte am Anfang zu viele Strafen, hat sich aber gebessert. Ein unermüdlicher Kämpfer. Der Franzose ist ein idealer Mann für den Checker-Block. Könnte in den Playoffs noch sehr wertvoll werden.

Gil Montandon (43):
Der (zu) Alte. Definitiv die Saison zu viel. Zu langsam, reaktionsmässig nicht mehr auf der Höhe. Vergibt sogar Grosschancen. Trotzdem sollte man den Routinier nie völlig abschreiben. Spart seine letzten Kräfte möglicherweise für die Playoffs auf.

Mark Mowers (35):
Der Überzählige. Der Amerikaner konnte die in ihn gesetzten Erwartungen bei weitem nicht erfüllen. Zunächst hatte er viel Pech und deshalb wenig Selbstvertrauen. Dann fiel er verletzt wochenlang aus. Sind alle Ausländer fit, bleibt sein Platz die Tribüne. Hat noch einen Vertrag für die kommende Saison …

Caryl Neuenschwander (25):

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