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Von hundert Schafen fehlt jede Spur

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Tamara bongard/La Liberté

FAOUG Der wohl grösste je registrierte Viehdiebstahl in der Region erreignete sich in der Nacht auf den vergangenen Samstag: Die Täter verfrachteten kurzerhand 100 Schafe in einen Viehtransporter und suchten dann das Weite. «In den Bergen reisst ab und zu der Luchs ein Schaf, das ist die Natur. Schlimmer ist es, wenn es sich bei den Dieben um zweibeinige Luchse handelt», ärgert sich die Hobbyzüchterin Silvia Vonlanthen. Sie hatte 15 Tiere auf der Weide, die sie mehrmals pro Tag besuchte, um nach dem Rechten zu sehen.

«Mir blieb die Luft weg»

Die übrigen gestohlenen Schafe gehören einem Freund von Vonlanthen, der anonym bleiben möchte. Er hat den Diebstahl am Samstagmorgen entdeckt: «Mir blieb die Luft weg», sagt der Mann, der berufsmässig Schafe züchtet. Sein Schaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken, und er überlegt sich nun, ob er sich gegen Diebstahl versichern will.

Die beiden geschädigten Schafhalter haben eine Strafklage eingereicht. Sie hoffen, dass die Polizei am Tatort genügend Hinweise finden wird, um den Tätern auf die Schliche zu kommen.

Bisher nur Hypothesen

«Solche Viehdiebstähle gibt es nur selten, erklärt Jean-Christophe Sauterel, Sprecher der Waadtländer Kantonspolizei auf Anfrage. Er geht davon aus, dass sich die Täter im Umgang mit Schafen auskennen. «Das ist aber bloss eine Hypothese», präzisierte Sauterel.

Wie die Waadtländer Polizei hat auch die Kantonspolizei Freiburg keine Kenntnis von einem vergleichbaren Fall. «2006 verzeichneten wir gerade mal einen Schafdiebstahl», erklärte Pierre-André Waeber vom Pressedienst.

Bearbeitet von cn/FN

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