Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Von Liebesmenüs, Goalies und verlorenen Kindern

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Der Erfolgsroman «Der Koch» von Martin Suter ist prädestiniert für eine Verfilmung. Er erzählt die Geschichte von Maravan, einem jungen tamilischen Asylbewerber, der sich als Hilfskoch durchschlägt. Eigentlich hätte er das Talent zum Spitzenkoch, vor allem, weil ihn seine Grossmutter in die Geheimnisse der aphrodisischen Küche eingeführt hat. So wagt er auch den Sprung in die Selbstständigkeit und beginnt, für ausgewählte Leute spezielle Liebesmenüs zu kochen. Zuerst ist der Kreis der Klienten klein, er wächst aber rasch, denn der Erfolg dieses Love-Foods spricht sich herum. Eigentlich eine Erfolgsstory, bis der junge Koch einen ungewöhnlichen neuen Klienten bekommt: einen Geschäftsmann, der Waffen für den Bürgerkrieg in Sri Lanka liefert. Der Liebeskoch muss eine wichtige Entscheidung treffen.

Träfe Sprüche

Auch im zweiten Openair-Film an diesem Wochenende steht ein Mann im Mittelpunkt. Es ist Ernst, genannt Goalie. Gerade hat er eine Haftstrafe abgesessen und versucht nun, sein Leben neu zu ordnen. Das ist gar nicht so einfach, denn er ist so ein Typ, den alle nicht ganz ernst nehmen und der irgendwie immer ein Loser bleibt. Der Film begleitet den Goalie auf seiner mühsamen Suche nach Glück–eine schön erzählte Geschichte, die auf dem Mundartroman von Pedro Lenz basiert und von träfen Sprüchen nur so strotzt. Ein wahres Filmvergnügen.

Bewegende Geschichte

Auch der dritte Film ist äusserst empfehlenswert. Es geht um die Geschichte einer einfachen Frau namens Philomena, die ihr Leben lang darunter gelitten hat, dass sie vor vielen Jahren als junge ledige Mutter im streng katholischen Irland ihr Kind abgeben musste. Sie möchte zu gern wissen, was aus dem Kind geworden ist. Sie vertraut sich einem desillusionierten Journalisten an, der ihre Geschichte als Basis für ein Buch nehmen will und sie deshalb bei ihrer Suche unterstützt.

Der Kinobesucher erfährt in Rückblenden, wie es unter dem Deckmantel der Nächstenliebe im von Nonnen geführten Heim für gefallene Mädchen zu und hergegangen ist. Der Film von Stephen Frears mit Judi Dench in der Hauptrolle bietet neben vielen bewegenden Szenen auch amüsante Momente.

Openair-Kino Freiburg, Bollwerk. Fr., 8. August: «Der Koch»; Sa., 9. August: «Der Goalie bin ig»; So., 10. August: «Philomena». Filmstart ist um ca. 21.15 Uhr.

Mehr zum Thema