Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Von «Linksrutsch» keine Spur

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Leserbriefe

Von «Linksrutsch» keine Spur

Autor: «Wahlen vom 23. Oktober: Linksrutsch in Freiburg» – Leserbrief vom 2. November

Herr Hans Schnell aus Schmitten, notabene Präsident der SVP Sense, kommentiert in seinem Leserbrief auf etwas sonderbare Weise den Ausgang der nationalen Wahlen im Kanton Freiburg. Er spricht von einem «Linksrutsch» und hat dabei wohl übersehen, dass sich im Bereich der Wähleranteile zwar etwas verändert hat, doch die Kräfteverhältnisse in Bezug auf die konkreten Sitze unverändert geblieben sind. Einzig der Sitz der CSP ist zur SP gewandert und ist damit – wie schon vorher – im linken Lager geblieben. Somit: Alles beim alten und von «Linksrutsch» keine Spur.

Jede Partei hat das Recht, für die Nationalratswahlen eine oder mehrere Listenverbindungen mit anderen Parteien einzugehen. Die CVP hat dies mit der BDP und den Grünliberalen getan. Beides sind klar bürgerliche Parteien. Mit «unsäglich» – wie es Herr Schnell bezeichnet – hat das überhaupt nichts zu tun. Das hat eher damit zu tun, dass die legitime Chance genutzt wurde, sich mit politisch ähnlich gesinnten Parteien überparteilich zu stärken. Dieser Weg steht allen Parteien, auch der SVP, offen. Diese hat sich aber offensichtlich als selber stark genug taxiert oder aber keinen passenden Listenpartner gefunden.

Noch zum Ständerat: Ich habe nie irgendwo gesehen, gehört oder gelesen, dass die CVP – wie von Herrn Schnell behauptet – die Parole herausgegeben hat, nebst dem eigenen Kandidaten auch denjenigen der SP zu unterstützen. Wenn die Bürgerinnen und Bürger des Kantons Freiburg dies trotzdem getan haben, dann wohl aus Überzeugung und nicht aufgrund irgendeiner von der SVP erfundenen Parole einer anderen bürgerlichen Partei.

Lassen wir also die Kirche – auch unter dem Druck der kommenden kantonalen Wahlen – im Dorf. Jede Partei soll sich auf die eigenen Stärken besinnen und nicht mit Halbwahrheiten und falschen Behauptungen versuchen die anderen zu diskreditieren.

Autor: Hubert Sturny, Alterswil

Mehr zum Thema