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Von Schliessung bedroht

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Die Resultate zweier Studien zur Abklärung der technischen und finanziellen Machbarkeit einer Zentralisierung der Wäscherei am Freiburger Spital (HFR) während der nächsten zehn Jahre liegen vor. Dies teilt das Spital mit. Das Fazit aus technischer Sicht: Für eine Zentralisierung fehlt es an der notwendigen Fläche. Was die Finanzierung angeht, ist die Bilanz gemischt. Zwar ist die interne Variante einer Zentralisierung geringfügig kostengünstiger. Werden aber auch die indirekten Kosten berücksichtigt, so ist die Auslagerung der Wäscherei um fünf Millionen Franken günstiger. Mit dieser Analyse ver­füge der Verwaltungsrat über die nötigen Grundlagen, um definitiv über die Frage der Auslagerung der Wäscherei entscheiden zu können, heisst es. Zuvor sollen die Sozialpartner aber noch die Gelegenheit zu einer letzten Stellungnahme erhalten.

Eine Auslagerung würde die Schliessung der Wäscherei an den Standorten Freiburg und Tafers bedeuten, wie Jeannette Portmann, Kommunikationsbeauftragte des Spitals, auf Anfrage bestätigte. Betroffen wären rund 30 Arbeitsplätze, wobei das Spital allen Personen mit einem unbefristeten Vertrag eine Stelle zu gleichen Konditionen in einer anderen Abteilung des Spitals anbieten würde.

Im Juni dieses Jahres hatte das Personal der HFR-Wäscherei drei Tage lang gegen eine drohende Auslagerung und Schliessung gestreikt (die FN berichteten). Das Versprechen einer Machbarkeitsstudie war damals mit ausschlaggebend für die Beendigung des Streiks. François Ducrest, Präsident des Gewerkschaftsbunds Sektion Freiburg, sagt aber: «Die Wäscherei muss unbedingt in Freiburg bleiben.» Der gleichen Ansicht ist auch VPOD-Regionalsekretär Gaétan Zurkinden, der den Streik damals massgeblich mit organisiert hatte. «Die Zahlen stimmen so nicht», sagt Zurkinden. Nun hätten die Sozialpartner aber bis zum 12. Januar Zeit für eine Stellungnahme.

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