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Von Wasser und grossen Leidenschaften

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 Etelka Müller

Was liegt näher im Seebezirk als das Wasser? Trinkwasser, Abwasser, Lebenswasser, Grundwasser und Seewasser: Den Seebezirklern fehlt es an keinem dieser Flüssigkeiten, und sie gehen damit verantwortungsbewusst um.

So auchHeinz Huser.Der Klärmeister der Abwasserreinigungsanlage (ARA) Region Murten ist zuständig für das Säubern des Wassers, das aus zehn Gemeinden nach Muntelier fliesst. Auch Babywindeln landeten schon in der ARA und ein Ehemann fragte einmal bei Huser nach, ob dieser einen Ehering im Abwasser gefunden habe. Der Ehemann habe den Ring im Zorn weggeworfen.

Mit sauberem statt geklärtem Wasser beschäftigt sich die ErnährungscoachinPetra Probst.In ihrer Praxis in Murten stellt sie bei Gesprächen immer wieder fest, dass Durst oft mit Hunger verwechselt wird und die Menschen Schokolade essen statt Wasser trinken.

Elmar BürgysArbeitsplatz ist immer wieder auf dem Wasser: Der Wildhüter und Fischereiaufseher schaut auf dem Murtensee zum Rechten und erklärt den FN auf einer Bootsfahrt bei strahlend blauem Himmel das komplexe Ökosystem des Gewässers.

AuchLukas Escherverbringt gerne Zeit auf dem Murtensee. Hat es genug Wind, schwingt er sich auf sein Surfbrett–auch im Winter bei Minustemperaturen. Im Neoprenanzug gleitet der Murtner über den See. Im Winter sind die Windverhältnisse laut dem Windsurfer oft besser, zudem hat er den See fast für sich; ausser Fischern oder dem Wildhüter ist kaum jemand auf dem Wasser.

AuchKarl Grafzieht es bei jeder Gelegenheit auf den Murtensee. Seit er pensioniert ist, hält ihn nichts davon ab, fast jeden Morgen auf seinem Kajak raus zu paddeln. Für den Hobbyfischer ist der Murtensee ein Traumsee. Seit 15 Jahren fährt der Murtner auch nach Lappland und angelt dort in den Tiefen des Inarijärvi.

Bruno Audersetweiss viel über Whisky, was übersetzt so viel wie «Wasser des Lebens» bedeutet. Bereits in jungen Jahren hat er seine Begeisterung für das Lebenswasser entdeckt. Inzwischen führt er einen Whisky-Keller aus Leidenschaft und kennt sich auch mit den seltensten Tropfen aus.

Glückspilze in Sachen Trinkwasser sind die Galmizer: Ihr Leitungswasser stammt aus einer Quelle oberhalb des Dorfes. GemeinderatShahidul Chowdhurybezeichnet die Quelle als «Geschenk des Himmels». Oft beginnt die Reise des Trinkwassers auf dem Weg in die Haushalte unter der Erdoberfläche.

Auch wenn der Seebezirk nicht als Wasserschloss des Kantons gilt, steht lautRaphaël Kropfvom Amt für Umwelt ausreichend Grundwasser zur Verfügung.

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