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Von Zernez bis Tschlin: Ohne Gepäck auf dem Unterengadiner Höhenweg

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: IRMGARD LEHMANN

Der Wanderweg von Zernez bis an die österreichische Grenze ist kein Novum. Neu ist aber die Idee, ohne Gepäck den Weitwanderweg zu gehen. Diese Idee hatte Edwin Lehmann, Besitzer des Hotels Altana in Scuol, vor zwei Jahren lanciert. «Die Via Engiadina führt eigentlich durchs ganze Engadin – von Maloya bis an die österrreichische Grenze.» sagt der Hotelier. Doch bis vor zwei Jahren sei niemand auf die Idee gekommen, diese paradiesische Landschaft zu vermarkten. «Ein Gast hat mich darauf aufmerksam gemacht», betont er.

Anklang gefunden

Das Angebot «Wandern ohne Gepäck im Unterengadin» entpuppte sich jedenfalls als goldrichtig und hat bei Wandernden grossen Anklang gefunden.

Das Marschieren auf 1200 Metern Höhe ist tatsächlich grandios und führt über abgelegene Alphütten in die ursprünglichen Engadiner Dörfer wie Guarda, Ardez, Sent oder Tschlin. Der imposante Ausblick auf das Schloss Tarasp und die «Engadiner Dolomiten» ist atemberaubend.

Und die Höhenunterschiede zwischen 200 und 600 Metern sind auch vom Durchschnittswanderer zu bewältigen.

Von Susch bis nach Tschlin nahe der österreichischen Grenze bräuchte man auf der Innstrasse nur dreiviertel Stunde. Doch so hätte man vieles verpasst. Denn was gibt es Schöneres, als nach getaner Arbeit an einen fein gedeckten Tisch zu sitzen – erst recht wenn die Arbeit eine sportliche Leistung war.

So trifft der müde Gast etwa im Hotel «Schorta’s Alvetern» in Ardez nicht nur auf ein schönes geräumiges Zimmer, sondern auch auf eine hervorragende Küche. Eine Überraschung für jeden, der sich auf die Via Engiadina macht und nicht weiss, welches Hotelbett und welche Küche ihn erwartet. Wohl liegt die «Via Engiadina» am andern Ende der Schweiz. Doch dank dem Vereinatunnel sitzt man nur vier Stunden im Zug, und das, ohne gross umzusteigen.

Im Herbst soll es im Engadin besonders schön sein: Der «Indian Summer» wird die grandiose Farbenpracht zuweilen genannt. Klar ist die Wanderung wetterabhängig. Aber mit dem Erlebnis- und Gesundheitsbad «Bogn Engiadina Scuol» hat das Unterengadin auch an Regentagen etwas zu bieten.

«Um der Gewöhnung zu entfliehen, muss der Mensch reisen. Nur so kann er regenerieren und die Welt neu sehen», schrieb Max Frisch. Wie recht hat er.

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