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Vor Erholung der Wirtschaft

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Untertitel: Drei Experten verbreiten für das neue Jahr Optimismus

Der Präsident der Schweizerischen Nationalbank (SNB) bekräftigte seine Wachstumsprognose von 1,5 Prozent für 2004. Roth sagte in der Sendung Trend von Schweizer Radio DRS, das Bruttoinlandprodukt könnte sogar noch etwas mehr wachsen. Allerdings könne dieser Wert noch nicht als besonders hoch bezeichnet werden. Immerhin nähmen aber die Exporte zu und viele Firmen hätten die Absicht zu investieren.

Auch Gaillard, Chefökonom des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds, setzt optimistische Erwartungen ins neue Jahr. Die Chancen stünden gut für eine Rückkehr zu einer wachsenden Wirtschaft, schreibt er im «Tages-Anzeiger» vom Samstag. Seine Erwartungen stützt er auf zwei Pfeiler: die Weltwirtschaft, die sich erhole, und die Geldpolitik, die korrigiert werde.

Sorgenkind Arbeitsmarkt

Gelinge es der SNB, eine Überbewertung des Frankens zu verhindern, dürfte die Schweiz in den nächsten Jahren vom weltwirtschaftlichen Aufschwung profitieren, schreibt Gaillard. Etwas anders sieht es Roth: Er geht davon aus, dass sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt erst ab Mitte Jahr verbessert. Derzeit sei lediglich eine Stabilisierung festzustellen.

Unsicherheiten und mögliche Störungen für die Konjunkturerholung könnten vor allem von aussen kommen. Die Zinsen würde deshalb so lange auf dem tiefen Niveau bleiben, wie es nötig sei, sagte Roth.
Die starke Abhängigkeit der Schweizer Wirtschaft betont auch der Wirtschaftsprofessor der Uni Genf, Beat Bürgenmeier. Er hält wenig von wirtschaftspolitischem Aktivismus zur Ankurbelung der Wirtschaft. Lediglich für die SNB bleibe noch ein kleiner Handlungsspielraum übrig, sagte er gegenüber der Westschweizer Zeitung «24 heures».
Der Schweizer Wirtschaft werde es 2004 besser gehen – unabhängig davon, wie die neue Regierung zusammengesetzt sei. Die Zeichen für einen Aufschwung stünden gut. Problematisch sei aber die Erwartung, das Bruttoinlandprodukt werde um 1,5 Prozent steigen. Man müsse hinter solche Zahlen ein Fragezeichen setzen, sagte Bürgenmeier weiter.

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