Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Vorprojekt für Tioleyres eingereicht

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Urs Haenni

Muntelier Gemeindepräsident Roger Ekmann hat die Muntelierer Bürger an der Gemeindeversammlung vom Donnerstag orientiert, dass man der Gemeinde Murten das Vorprojekt Tioleyres übergeben hat. Muntelier will das Landstück auf Murtner Boden verkaufen, und der Fachmarkt OBI sowie weitere Geschäfte möchten dort bauen. Gemäss Ekmann überlegt sich sogar Coop, dort seinen Food-Bereich anzusiedeln.

Muntelier wird daran festhalten

Murten ist gegen das Projekt und möchte dort lieber «high tech in the green», so Ekmann (siehe FN vom 5. Mai). Der Muntelierer Gemeinderat bestätigte vor seinen Bürgern hingegen die Absicht, am Projekt festzuhalten. Gemäss Ekmann möchte Muntelier zu diesem Thema Staatsrat Vonlanthen, das kantonale Bau- und Raumplanungsamt, den Oberamtmann sowie die Gemeinde Murten an einen Tisch bringen.

Konflikte mit Murten

Der Ammann betonte den Nutzen von 200 Arbeitsplätzen und 40 Millionen Franken Investitionen bei der heutigen Wirtschaftslage und zeigt sich überrascht, dass man aus «Prestigegründen» dagegen sein könne.

Ebenfalls weit auseinander gehen die Vorstellungen zwischen Muntelier und Murten bei der Primarschul-Übereinkunft. Muntelier müsste gemäss dem neuen Murtner Vorschlag 100 Prozent mehr für die Primarschule bezahlen als bisher. Da müsse man unter Umständen alles neu verhandeln, sagte Ekmann. Mit neu 35 Kindern im Kindergartenalter ist Bildung derzeit in Muntelier ein gewichtiger Posten in der Gemeinderechnung.

Ausgezeichnete Rechnung

Muntelier geht diese Widerstände allerdings aus einer Position der Stärke an. Der Gemeinderat konnte eine glänzende Rechnung präsentieren. Bei Einnahmen und Ausgaben von rund 5,5 Millionen Franken resultierte ein Gewinn von 115 000 Franken.

Reserven für Investitionen

Dazu konnten freie Abschreibungen von 1,184 Millionen Franken vorgenommen werden. Die grosse Abweichung gegenüber dem Budget sei auf die vorsichtige Budgetierung und vor allem auf unvorhersehbare Steuereinnahmen bei juristischen Personen zurückzuführen. Es liegt nun einiges an Reserven für zukünftige Investitionen bereit.

Mehr zum Thema