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Vorsicht vor Scheinargumenten

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Die Herren Levrat und Vonlan­then betonen immer wieder, wie wichtig ihre grosse und langjährige Erfahrung in Bundesbern sei und dass es ohne sie nicht möglich sei, den Kanton Freiburg im Ständerat wirkungsvoll zu vertreten. Die angeblich so wertvolle Erfahrung ist aber ein Scheinargument. Nicht nur gab es im Kanton Freiburg schon mal eine 31-jährige «unerfahrene» Persönlichkeit, die in den Ständerat gewählt wurde (2003 Alain Berset), sondern man muss als am langfristigen Wohl interessierter Bürger auch feststellen, dass die «Erfahrenen» ganz offensichtlich viele Dinge aus dem Ruder laufen liessen: Staatsquote, Gesundheitskosten, Altersvorsorge, Raumplanungsstillstand respektive -chaos, Umwelt-Konfusion, Energie-Orientierungslosigkeit. In all diesen Politbereichen braucht es einen massiven Wandel Richtung mehr Nachhaltigkeit. Mit anderen Worten, hier haben gerade die Bisherigen nicht brilliert. Die Erfahrungskeule schwingen heisst also einzugestehen, dass man eigentlich keine Argumente mehr hat.

Wenn Herr Levrat heute behauptet, für die Wahl in den Ständerat seien ein Netzwerk und Erfahrung wichtig, dann kann man das getrost als Märchen abtun. Alain Bersets Erfahrung beschränkte sich 2003 auf drei Jahre Verfassungsrat, und er hatte kein nationales Netzwerk. Demgegenüber verfügt Johanna Gapany nicht nur über Exekutiv- und Legislativ-Erfahrung, sondern sie hat sich durch ihre vier Jahre als Vizepräsidentin der Jungfreisinnigen Schweiz auch ein schweizweites Netzwerk aufgebaut, das sie seither pflegt. Für mich gibt es deshalb nur das: Johanna Gapany in den Ständerat!

Hans-Peter Beyeler, Kerzers

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