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Vortragsabend: Gesundwerden mit «Recovery»

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Freiburg «Einmal Klinik, immer Klinik»: Dieses Vorurteil ist in Zusammenhang mit schweren psychischen Erkrankungen oft zu hören. Doch auch solche Patienten können gesund werden und ein zufriedenes Leben führen. Das ist der Grundsatz von «Recovery», einer Bewegung in der Psychiatrie, die im englischen Sprachraum seit Längerem anerkannt ist, bei uns aber noch wenig verbreitet ist.

Dem will die Freiburgische Interessengemeinschaft für Sozialpsychiatrie (Afaap) nun mit einem Informationsabend entgegenwirken. Der Anlass findet in deutscher Sprache statt und richtet sich an Patienten, Angehörige und Fachleute.

Persönliche Erfahrungen

Bekannter Gast ist die Psychologin Gaby Rudolf, Recovery-Fachfrau bei Pro Mente Sana. Sie wird den Recovery-Ansatz erklären und von ihren eigenen Erfahrungen berichten. In den Achtzigerjahren erkrankte die damalige Chemiestudentin an einer schizoaffektiven Psychose. Sie überwand die Krankheit und begann einige Jahre später ein Psychologiestudium, um anderen Menschen in vergleichbaren Situationen zu helfen.

Auch die zweite Rednerin kann von eigenen Erfahrungen berichten: Iris Galey ist Inzest-Opfer, Traumatherapeutin und Buchautorin. Ihr jüngstes Buch trägt den Titel «Das gefrorene Lächeln – Mein langer Weg zur Heilung von Inzest».

Im dritten Teil kommen Vertreterinnen der Deutschfreiburger Vereinigung Horizont zu Wort, welche die Selbsthilfeorganisation für Opfer von sexuellem Missbrauch vorstellen.

Nach jedem Referat ist eine Fragerunde vorgesehen, und im Anschluss an den offiziellen Teil besteht die Möglichkeit, mit den Referentinnen ins Gespräch zu kommen. cs

Kinderstube, Spitalgasse 4, Freiburg. Mi., 6. April, 19.30 bis 21.30 Uhr.

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