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Vully-Fusion an der Urne

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 In zehn Wochen stimmen die beiden Gemeinden Haut-Vully und Bas-Vully über eine Fusion ab. Der Abstimmungstermin ist der 8. März 2015, an dem auch nationale Abstimmungen stattfinden. Dies wurde gestern im Amtsblatt bekannt gegeben. Nun ist auch klar, wie hoch der Steuerfuss der neuen Gemeinde sein wird. Laut der Fusionsvereinbarung beträgt die Einkommens- und Vermögenssteuer 60 Rappen pro Franken Kantonssteuer. Der neue Steuerfuss liegt in der Mitte der aktuellen Gemeindesteuern. In Haut-Vully beträgt der Steuerfuss 58,3 Prozent und in Bas-Vully 62,3 Prozent. Die Liegenschaftssteuer bleibt wie bisher bei 1,5 Promille.

Die beiden Gemeindenamen werden nach der Fusion verschwinden. Die neue Gemeinde heisst Mont-Vully und besteht aus den acht Dörfern Praz, Nant, Sugiez, Lugnorre, Môtier, Mur, Joressens und Sur-le-Mont (die FN berichteten). Das neue Wappen setzt sich aus den beiden goldenen Schlüsseln von Haut-Vully und dem Rebstock von Bas-Vully zusammen. Die acht Blätter des Rebstocks symbolisieren laut der Fusionsvereinbarung die acht Dörfer der zukünftigen Gemeinde.

 Nr. 5 im Seebezirk

Bereits diesen Herbst wird es laut der Fusionsvereinbarung Gesamterneuerungswahlen geben. Der neue Gemeinderat wird sich in der ersten Legislaturperiode, die von 2016 bis 2021 dauert, aus vier Vertretern von Haut-Vully und fünf von Bas-Vully zusammensetzen.

Die Fusion der beiden Vully-Gemeinden wird vom Kanton Freiburg mit 660 000 Franken unterstützt, wie Syndic Pierre-André Burnier auf Anfrage der FN sagt. Die neue Gemeinde Mont-Vully wird rund 3500 Einwohner haben und ist damit nach Murten, Kerzers, Gurmels und Courtepin die fünftgrösste Gemeinde im Seebezirk. Ob die Fu- sion auch tatsächlich zustan- de kommt, entscheiden die Stimmbürger der beiden Gemeinden an der Urnenabstimmung am 8. März 2015. tk

 

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