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Vully-les-Lacs: Entscheidende Phase der Gemeindefusion

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Autor: Lukas Schwab

Vallamand Wir schreiben den 24. August 2015. Kürzlich wurde in der Waadtländer Gemeinde Vully-les-Lacs das neue Primarschulzentrum eingeweiht. Dank einer Verbindung zwischen Ins und Avenches ist der Anschluss der Gemeinde an den öffentlichen Verkehr gewährleistet. Dies kommt den touristischen Zonen am Neuenburgersee und der neuen Gewerbezone in Villars-le-Grand zugute. Die alten Rivalitäten zwischen den Gemeinden sind sechs Jahre nach den denkwürdigen Fusionsabstimmungen von 2009 bereits in Vergessenheit geraten.

Diese Worte sind eine Zusammenfassung der Vision der Arbeitsgruppe für die Fusion der acht Waadtländer Vully-Gemeinden. Sie wird im neusten Fusionsmagazin, das diese Woche an alle Haushalte der betroffenen Gemeinden verschickt wird, festgehalten. Diese Ausgabe des Magazins bildet den Abschluss der Informationskampagne zur Fusion.

Weichenstellung für die politische Zukunft

Damit die Zukunftsvision «Vully-les-Lacs» Realität werden kann, sind die kommenden Monate wegweisend: Am 22. Januar stimmen die Legislativen der acht Gemeinden (Bellerive, Chabrey, Constantine, Montmagny, Mur, Vallamand, Villars-le-Grand, Cudrefin) gleichzeitig über den Fusionsvertrag ab. Wird der Vertrag von allen Gemeinden angenommen, folgt im Frühjahr eine Volksabstimmung, an der die Bürger definitiv über ihre politische Zukunft entscheiden. «Dieses mehrstufige Vorgehen ist im Fusionsgesetz für Gemeinden so festgelegt», erklärt Bendicht Rindlisbacher, Syndic von Vallamand und Mitglied der Arbeitsgruppe für die Gemeindefusion.

«Der Ausgang der Abstimmungen ist offen», so Rindlisbacher. Stark umstritten ist die Fusion in Cudrefin, der grössten der acht Gemeinden. Im November hat sich der Gemeinderat gegen die Fusion ausgesprochen. Hauptgrund ist der geplante Steuerfuss, der für Cudrefin eine Erhöhung des Steuersatzes von 55 auf 60 Punkte bedeuten würde.

«Falls das Parlament die Fusion ablehnt, wäre ein Referendum gegen den Entscheid möglich», erklärt Rindlisbacher. Ein Referendum würde in Cudrefin zu einer Volksabstimmung führen und den Fusionsprozess zeitlich verzögern.

Im schlimmsten Fall mit weniger Gemeinden

«Bei einer definitiven Ablehnung durch eine der Gemeinden wäre das Projekt in dieser Form am Ende», so Rindlisbacher. Stattdessen müsste ein neues Projekt mit den verbleibenden Gemeinden lanciert werden. «Da wir genügend zeitliche Reserven eingeplant haben, könnten wir die Fusion auch in diesem Fall auf den geplanten Termin Anfang Juli 2011 realisieren», so Rindlisbacher. Er hofft jedoch, dass alle Gemeinden der Fusion zustimmen.

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