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Wabe ist für die Angehörigen eine wertvolle Stütze

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«Ganze 2880 Wach- stunden habt ihr als Aktive der Wabe Deutschfreiburg letztes Jahr geleistet», lobte Ingrid Aebischer, Präsidentin der Vereinigung Wachen und Begleiten (Wabe) Deutschfreiburg, an deren 27. Generalversammlung vom Dienstagabend die anwesenden Mitglieder. Diese Wachstunden bei Personen, die nicht mehr lange zu leben haben, stellten eine Entlastung für Angehörige dar und seien eine wertvolle Arbeit, die vielerorts geschätzt werde, teilte sie den 73 Anwesenden mit.

«Siebesieche»

Für Menschen da zu sein, deren Lebensende kurz bevorsteht–so lautet das Ziel von Wabe. Dazu hätten die aktiven Mitglieder auch 2014 in Ergänzung zu einem Grundkurs mehrere Weiterbildungen im Bereich der Sterbenden-Begleitung besucht, berichtete Vorstandsmitglied Christian Riniker. Denn der Job der Wachenden verlange viel ab und sei zuweilen sehr anspruchsvoll. Dass ihr Wirken ihnen neben nachdenklichen Situationen auch fröhliche Momente beschere, beschrieb Barbara Spring, Kontaktperson für den Seebezirk, anhand eines persönlichen Erlebnisses: Während einer Trauerfeier habe ein Familienmitglied einer verstorbenen Person ihre Hand genommen und gesagt: «Ihr Wabe-Leute seid schon ‹Siebesieche›.»

Projekt «Trauercafé»

Präsidentin Ingrid Aebischer warf an der Versammlung auch einen Blick in die Zukunft: So prüfe der Vorstand zurzeit eine Idee aus Solothurn namens «Trauercafé» – eine Art lockere und offene Begegnung von Trauernden in einem Nebenraum eines öffentlichen Lokals. Sie nutzte die Gelegenheit ebenfalls, um vier langjährigen Vereinsmitgliedern für ihr Engagement zu danken und informierte über die Wechsel im Vorstand: Auf Madeleine Keller, ehemalige Kontaktperson für den Sensebezirk, folgte im Januar Margrit Rappo aus Düdingen. Als Sekretärin von Wabe amtet neben Marianne Lauber neu Letizia Schorro aus Gurmels. Die Versammlung genehmigte schliesslich einstimmig die von Kassier Beat Wandeler präsentierte Jahresrechnung 2014, die einen Gewinn von rund 3700 Franken aufweist.

Zahlen und Fakten

Über 2800 Stunden gewacht

Gegründet 1989 feierte die Vereinigung Wachen und Begleiten Deutschfreiburg (Wabe) letztes Jahr ihr 25-jähriges Bestehen. Im vergangenen Jahr leisteten 70 Aktive, darunter 45 im Sense- und 25 im Seebezirk, zusammen 2880 Wachstunden. Insgesamt kamen die Wachenden auf 317 Nächte, in denen sie 81 Patienten betreuten. Ihre Tätigkeiten führten sie in Pflegeheimen, in Spitälern und direkt bei den Betroffenen zu Hause aus, erklärte Präsidentin Ingrid Aebischer die Einsatzorte der Wabe-Aktiven. Sie stellte auch gleich einen Trend fest: «Tendenziell steigen die Patienten- wie auch die Stundenzahlen in beiden Regionen an.»ma

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