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Wachsam trotz gutem Resultat

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Allein schon der Ertragsüberschuss zeigt, dass 2014 für die Pensionskasse der Stadt Freiburg ein besonderes Jahr war: 32,2 Millionen Franken beträgt dieser, im Jahr davor waren es 746 000 Franken. Der hohe Gewinn hänge mit den Massnahmen zusammen, die im letzten Jahr zur Sanierung der Pensionskasse vorgenommen worden seien, erklärte der Verwalter der Pensionskasse, André Dousse, gestern vor den Medien.

Die Stadt hat nicht nur die Beitragsleistungen und den technischen Zinssatz gesenkt sowie die Arbeitnehmerbeiträge und das Rentenalter erhöht, sondern auch eine einmalige Summe von 56,8 Millionen Franken eingeschossen–bezahlt von der Stadt, den Industriellen Betrieben, der Stiftung St-Louis und der Burgergemeinde. Dieses Geld sei durch technische Änderungen teilweise bereits in Anspruch genommen worden, ein Teil schlage sich aber auch in dem ausserordentlichen Gewinn nieder, sagte André Dousse.

Weiterhin einige Sorgen

Dank den Sanierungsmassnahmen verbessert hat sich auch der Deckungsgrad der Pensionkasse, der Ende 2014 rund 70,6 Prozent betrug; im Vorjahr waren es noch 52,2 Prozent gewesen. Dies, obwohl die Pensionskasse eine Reserve für Schwankungen von 9,7 Millionen Franken beiseitegelegt habe, sagte Dousse. Damit sei das kurzfristige Ziel erreicht; bis 2052 müssen die Pensionskassen gemäss Vorgaben des Bundes jedoch für 80 Prozent sämtlicher Ansprüche aufkommen können.

Zudem konnte die Stadt Freiburg ihre Garantie von 98,9 auf 66,7 Millionen Franken senken, das Nettovermögen der Pensionskasse ist hingegen von 108,2 auf 169,9 Millionen Franken angestiegen. Auch mit der Globalrendite von 5,5 Prozent zeigte sich André Dousse zufrieden.

Trotz des guten Resultats gelte es aber, sehr wachsam zu sein, betonte Dousse. Die wirtschaftlichen Prognosen sowie der starke Franken machten allen Schweizer Pensionskassen das Leben schwer, sagte er. Positiv für die städtische Pensionskasse sei jedoch, dass sie mit dem festen Zinssatz auf Forderungen sowie dem Immobilienpark neben den restlichen Anlagen auch stabile Einnahmequellen habe.

Sorgen bereiten der Pensionskasse zudem die sinkenden Zinsen. 2014 hatte sie im Rahmen der Sanierung den technischen Zinssatz, nach dem die Renten der Arbeitnehmer berechnet werden, bereits von 4,5 auf 3,5 Prozent gesenkt. Senkt der Bund den technischen Referenzzinssatz wie angekündigt weiter, müsse die Pensionskasse entweder ihren technischen Zinssatz anpassen oder die Engagements erhöhen. Um nötige Massnahmen zu bestimmen, läuft derzeit eine Studie. «Wenn möglich möchten wir aber die Arbeitnehmenden nicht noch stärker belasten», sagte André Dousse den FN.

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