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Wachstum der Freiburger Wirtschaft verliert etwas an Schwung

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Autor: walter buchs

«Der landesweiten Konjunktur entsprechend gibt sich die Freiburger Wirtschaft etwas weniger dynamisch.» Zu diesem Ergebnis kommt der Freiburger Konjunkturspiegel 2008/2, der soeben veröffentlicht wurde.

Deutlicher Rückgang im April festgestellt

Aus der von der Konjunkturforschungsstelle (Kof) der ETH Zürich durchgeführten Umfrage geht hervor, dass der Geschäftsgang im April deutlich zurückgegangen ist. Trotzdem sei dieser nach wie vor gut, und die meisten befragten Unternehmer gingen davon aus, dass sich die Geschäftslage bis im Herbst nicht verschlechtern werde. Sie geben sich allerdings deutlich zurückhaltender als in früheren Umfragen.

Auslastung auf hohem Niveau

Die Tatsache, dass der Produktionsapparat, namentlich in der Maschinen- und Fahrzeugindustrie, aber auch im grafischen Gewerbe auf vollen Touren läuft, ist ein Anzeichen nach wie vor guter Konjunktur. Gewisse, namentlich technische, Branchen leiden nach wie vor unter Mangel an Fachkräften, geht aus dem Konjunkturspiegel hervor.

«Auf Freiburger Ebene hat der Sammelindex des Geschäftsganges in der Idustrie, nachdem er im Jahr 2007 den höchsten Wert seit Bestehen der Konjunkturumfrage erreicht hatte, eine deutliche Korrektur erlitten.» Dies schreibt der Direktor der Handelskammer, Georges Oberson, im Kommentar zur Konjunkturumfrage.

Optimismus und Sorgen

Einen Einbruch des Bestellungseingangs im April melden sowohl die Metall- als auch die Maschinen- und Fahrzeugindustrie. In der Metallindustrie ist man über die ständige Verschlechterung der Wettbewerbsposition ausserhalb der EU beunruhigt. Frühe Ostern und ein garstiger April haben auch in der Nahrungsmittelindustrie zu einem deutlichen Einbruch der Bestellungen geführt. Im Zuge der Auftragsrückgänge haben in den erwähnten Branchen die Lagerbestände zugenommen.

Das in früheren Jahren oft gebeutelte grafische Gewerbe kehrte im vergangenen Jahr auf die Erfolgsstrasse zurück. «Der strahlende Optimismus» hält auch im laufenden Jahr an, heisst es im Kommentar zum Konjunkturspiegel. Der einzige Wermutstropfen sind die im Landesvergleich etwas tiefen Aufträgebestände.Nach wie vor als schlecht wird die Ertragslage in der holzverarbeitenden Industrie beurteilt.

Geschäftsgang als zufriedenstellend bezeichnet

Der Geschäftsgang wird zwar von der überwiegenden Mehrheit der befragten Unternehmer als «zufriedenstellend» bezeichnet, und es wird mit einer weiteren Erholung gerechnet.

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