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Wachstumsfantasien sind definitiv unhaltbar

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Nun fällt also das Kartenhaus der Wachstumsprognosen für die Stadt Freiburg definitiv in sich zusammen. Es ist offenbar dem neuen Stadtarchitekten Enrico Slongo zu verdanken, dass nicht an einem Richtplan weitergebaut wird, der von Anfang an auf völlig unrealistischen Wachstumsfantasien beruhte: Zusätzliche 11 000 Bewohnerinnen und Bewohner und 10 000 neue Arbeitsplätze bis 2030 hat uns der Gemeinderat im Jahr 2014 – mit Verweis auf gar nicht existierende Prognosen des Bundesamts für Statistik (BFS) – angekündigt. Nach sechs Jahren lautet der Zwischenstand: minus 300 Per- sonen, also Abwanderung. Wenn nun versucht wird, dieses Debakel mit angeblich nach unten korrigierten Wachstumsprognosen des BFS zu kaschieren (FN vom 5. 6.), ist das gleich doppelt unredlich: Erstens war das BFS-Szenario mit aus heutiger Sicht zu hohen Zahlen erst verfügbar, nachdem der Gemeinderat das Richtplanprojekt mit den willkürlichen Wachstumsprognosen bereits präsentiert hatte. Zweitens wurde jenes BFS-Szenario, das dem Gemeinderat tatsächlich vorlag und das ein jährliches Wachstum von 0,88  Prozent für den Kanton prognostizierte, mit effektiv realisierten 1,2  Prozent sogar übertroffen. Das Wachstum fand also sehr wohl statt, nur erachteten die vielen Zuzüger die Stadt Freiburg offenbar als weniger attraktiv als die umliegenden Gemeinden. Wer sich fragt, woran das liegen könnte, werfe zum Beispiel einen Blick auf das werktägliche Verkehrschaos oder beachte das Angebot an Schwimmbädern in der Stadt Freiburg.

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